Massenmigration, Umvolkung, Terror und Islamisierung Der Zusammenbruch Frankreichs

Von WOLFGANG EGGERT | Giulio Meotti, Kulturredakteur der italienischen Tageszeitung „Il Foglio“, hat einen aufrüttelnden Artikel verfasst. Er befasst sich mit den Besorgnis erregenden Folgen der Massenmigration in Frankreich.

Dort hat Gérard Collomb, bis letzten Monat französischer Innenminister und derzeit Bürgermeister von Lyon, ein vernichtendes Urteil gefällt. „Die Menschen wollen nicht zusammenleben“, beklagte er. Es gebe nur „wenig Zeit“, um die Situation zu verbessern, so Collomb. Und weiter: „Es ist schwer einzuschätzen, aber ich würde sagen, dass die Situation in fünf Jahren unumkehrbar werden könnte. Ja, wir haben fünf, sechs Jahre Zeit, um das Schlimmste zu verhindern“.

In einer globalistisch-sektiererischen Welt, in der Umvolkung und Islamisierung „dazu“ gehören, ja geradezu programmatische Grundpfosten bilden, erscheint die düstere Prognose wie ein Schwanengesang, kurz vor dem alternativlosen Untergang.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron jedenfalls macht keine Anstalten, den elitär vorgegebenen Weg zu verlassen. Komme und passiere, was da wolle. Bei seinem aktuellen Staatsbesuch in der belgischen Hauptstadt Brüssel, dem ersten eines französischen Präsidenten seit Mitterrand in den 80er Jahren, stach ein Mann auf einen Polizisten ein, unter dem Kriegsruf „Allahu Akbar“. Macrons Erwiderung klingt anders. Bei einem Abstecher in die Brüsseler Terrorhochburg Molenbeek bezeichnete er den Stadtteil als „ein vom Bild des Terrordramas geprägtes Gebiet und auch als Ort der Initiativen, des Teilens und der Integration“.

Molenbeek hatte vielen der an den Terroranschlägen von Paris und Brüssel beteiligten Verdächtigen als Unterschlupf und Operationsquartier gedient. Die Polizei deckte hier nicht weniger als 51 Organisationen auf, die mutmaßliche Verbindungen zum dschihadistischen Terrorismus unterhalten.
Eine Parallelgesellschaft, die kein ausschließliches belgisches Phänomen darstellt. Auch in Frankreich gebe es „100 Viertel, die potenzielle Ähnlichkeiten mit dem haben, was in Molenbeek passiert ist“, ließ sich der damalige französische Minister für Jugend und Sport, Patrick Kanner, 2016 vernehmen.

Macron ist das Problem zweifellos bekannt. Der ihm nahestehende Politiker und Essayist Philippe De Villiers hat erst kürzlich noch einmal eindrücklich darauf hingewiesen. Sein eigener Bruder, der ehemalige Chef des französischen Militärs, General Pierre de Villiers, habe Macron vor einer möglichen inneren Implosion in den Pariser Vororten gewarnt und dabei wörtlich gesagt: „Wenn die Vororte revoltieren, wären wir nicht in der Lage, damit umzugehen, wir können es uns nicht leisten, uns ihnen entgegenzustellen, wir haben nicht die Männer dazu.“

Kleiner Trost: Gegen die „Revolte“ modischer blonder Frauen in den Innenstädten reicht die Manpower gerade noch.

 

 

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