Desinformation deutscher Medien betreiben über Krim

Ukrainische Militärs gestehen Provokation in Straße von Kertsch

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat Auszüge der Vernehmung der festgenommenen ukrainischen Marinesoldaten veröffentlicht, deren Schiffe zuvor in die Straße von Kertsch eingedrungen waren.

Die Fragen des FSB wurden vom Oberleutnant Andrei Dratsch, Matrosen Sergej Zybisow und Kapitän Wladimir Lesowoi beantwortet.

Alle drei Militärs gestanden, illegal in die Hoheitsgewässer Russlands eingedrungen zu sein und gegen russische Rechtsvorschriften verstoßen zu haben.

Dratsch bestätigte, dass die ukrainischen Schiffe vor der Verletzung der russischen Grenze gewarnt wurden. Die russische Küstenwache habe sie mehrmals aufgefordert, Halt zu machen und auf weitere Anweisungen zu warten.

„Ich war mir bewusst, dass die Aktionen der Schiffsgruppe  der ukrainischen Seestreitkräfte in der Straße von Kertsch provozierend waren“, räumte Lesowoi ein.

Er bestätigte zudem, dass zum Zeitpunkt der Grenzüberquerung Kleinwaffen und DSchK-Maschinengewehr mit Munition an Bord waren.

Zuvor war berichtet worden, dass die Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk“, „Nikipol“ und „Jany Kapu“ am 25. November Russlands Staatsgrenze überquert und dadurch gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen hatten. Die ukrainischen Schiffe fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.

Für den zwangsweisen Stopp der ukrainischen Schiffe kam es zu einem Waffeneinsatz. Schließlich wurden die drei Boote 50 Kilometer südwestlich der Krim-Brücke festgesetzt, wo Schiffe die Straße von Kertsch üblicherweise passieren. Laut einer Mitteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB wurden dabei drei ukrainische Matrosen leicht verletzt. Diese seien jedoch medizinisch behandelt worden und ihr Leben sei außer Gefahr, hieß es.

Russland leitete angesichts des Zwischenfalls ein Strafverfahren ein und beantragte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates in Bezug auf die Situation im Asowschen Meer.

Das ukrainische Parlament hat am Sonntagabend der Einführung von Kriegsrecht im Land zugestimmt. Dieses soll nur für die Regionen gelten, die an Russland grenzen, und 30 Tage anstatt der 60 zuerst vorgeschlagenen dauern.

Nach der Eskalation der Situation um die Straße von Kertsch hat der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) die Chronologie der Ereignisse im Zusammenhang mit der Verletzung der russischen Seegrenze durch ukrainische Kriegsschiffe vorgelegt.

Am Samstag um 21:30 Uhr (19:30 MEZ) informierte der russische Grenzschutz die ukrainischen Schiffe, die sich Russlands Seegrenze annäherten, über die Regelungen für ein Überqueren der Grenze. Wie im FSB-Bericht betont wird, muss ein Antrag auf Durchfahrt im Voraus gestellt werden. Die Schiffskommandeure beteuerten, dass es nicht zur Grenzüberquerung kommen werde.

Um 22:23 Uhr (20:23 MEZ) teilte der Grenzschutz den Schiffskapitänen mit, dass das Gebiet der russischen Hoheitsgewässer bei einer Annäherung an die Straße von Kertsch vom Schwarzen Meer aus geschlossen werde.

– Am Sonntag um 03.45 Uhr (01:45 MEZ) fuhren die Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk” und „Nikipol“ und „Jany Kapu“ in das Meeresgebiet ein, in dem weitere zwei Schiffe, „Gorlowka“ und „Yany Kapu“, stationiert waren. Das Eindringen in russische Hoheitsgewässer war nach FSB-Angaben von ukrainischen Behörden sanktioniert. Die Durchführung der Provokationen im Schwarzen Meer sei von zwei Beamten des ukrainischen Sicherheitsdienstes koordiniert worden, die sich an Bord eines der Schiffe befunden haben, hieß es.

Um 08:35 Uhr (06:35 MEZ) wurden die ukrainischen Schiffe in Alarmbereitschaft versetzt. Der russische Grenzschutz warnte davor, dass der Vorfall als Verstoß gegen das Völkerrecht und das russische Recht im Falle eines Einsatzes von Waffen betrachtet werde. Dabei gilt das Gewässer noch vor dem Krim-Anschluss als russisches Hoheitsgewässer.

Um 10:35 Uhr (08:35 MEZ) meldeten die ukrainischen Kapitäne, dass ihre Schiffe durch russische Schiffe in die Enge getrieben worden seien. Ab dieser Zeit bis 18:30 Uhr (16:30 MEZ) wurden die ukrainischen Schiffe südlich der Meerenge blockiert.

Um 18:30 Uhr (16:30 MEZ) versuchten die ukrainischen Schiffe, die Blockade zu durchbrechen. Russische Schiffe hatten die ukrainischen Marineboote zuvor gewarnt, dass Warnschüsse abgegeben würden, falls sie ihre Bewegung weiter fortsetzen würden.

Um 20:45 Uhr (18:45 MEZ) gab das russische Schiff „Izumrud“ Warnschüsse in Richtung der drei ukrainischen Schiffe ab. Das Warnfeuer wurde aus einer Entfernung geführt, bei der offensichtlich war, dass es sich hierbei um ein Warnsignal handelte. Trotzdem bewegten sich die ukrainischen Schiffe weiterhin in Richtung der Staatsgrenze Russlands.

Um 20.50 Uhr (18:50 MEZ) warnte ein russisches Schiff die ukrainische „Berdjansk“, dass es direktes Feuer eröffnen werde, wenn die Anforderungen weiterhin ignoriert würden.

Um 20.55 Uhr (18:55 MEZ) eröffnet die „Izumrud“ direktes Feuer.

Um 20:58 Uhr (18:58 MEZ) meldete das ukrainische Schiff „Berdjansk“ Verwundete an Bord und bat um Hilfe.

Um 21:06 Uhr (19:06 MEZ) brachte die russische „Izumrud“ das ukrainische Schiff auf und nahm sieben Seeleute fest, von denen drei verletzt waren.

Um 21:27 Uhr (19:27 MEZ) stoppte ein russischer Kampfhubschrauber vom Typ Ka-52 das ukrainische Schiff „Nikopol“.

Um 21:55 Uhr (19:55 MEZ) brachte das russische Schiff „Don“ die ukrainische „Jana Kapu“ auf.

Um 23:21 Uhr (01:21 MEZ) brachte die „Don“ auch das ukrainische Marineboot „Nikopol“ auf.

Am Montag um 0:40 Uhr (02:40 MEZ) brachte ein russisches Schiff die verwundeten ukrainischen Soldaten nach Kertsch. Um 1:10 Uhr wurden auch die aufgebrachten Schiffe dorthin eskortiert. Die Schiffe erreichten Kertsch um 6:40 Uhr.

Während des Verhörs gab ein ukrainische Offizier zu, dass er sich des provozierenden Charakters seiner Handlungen bewusst war. Unter den Festgenommenen sollen sich zwei Agenten des ukrainischen Geheimdienstes SBU befinden.

Wie der russische Inlandsgeheimdienst zudem betonte, sei es zuvor zu keinen solchen Vorfällen gekommen, da sich die Besatzungen der ukrainischen Schiffe an die bilateralen Vereinbarungen gehalten hätten und die geltenden Vorschriften beachtet hätten.

 

Jets im Tiefflug, ukrainische Schiffe und Krim-Brücke: VIDEO zeigt Kertsch-Ereignisse

In einem Video hat Sputnik die Ereignisse rund um den Vorfall mit ukrainischen Kriegsschiffen in der Straße von Kertsch von Sonntag zusammengefasst.

Die Aufnahmen zeigen die festgesetzten Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk“, „Nikipol“ und „Jany Kapu“ im Hafen von Kertsch. Zuvor überquerten diese die russische Grenze und führten im geschlossenen Gebiet der russischen Hoheitsgewässer stundenlang gefährliche Manöver durch.

Die Besatzungen widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache. Während der Provokation der ukrainischen Marine wurde der Schiffsverkehr in der Straße von Kertsch lahmgelegt. Es kam zu einem Waffeneinsatz, die Schiffe wurden festgesetzt. Drei ukrainische Militärs bekamen Streifschüsse ab.

Jets der russischen Luftstreitkräfte patrouillierten im Tiefflug die Meerenge. Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine beschloss für 60 Tage in der Ukraine den Kriegszustand zu verhängen. Die Rada muss dem allerdings noch zustimmen.

Nach Provokation ukrainischer Marine: Straße von Kertsch geschlossen 25.11.2018

Die Straße von Kertsch, die das Schwarze und das Asowsche Meer verbindet, ist laut dem Chef des Unternehmens „Meereshafen Krim“, Alexej Wolkow, am Sonntag für zivile Schiffe geschlossen worden.

Die Straße von Kertsch, die das Schwarze und das Asowsche Meer verbindet, ist laut dem Chef des Unternehmens „Meereshafen Krim”, Alexej Wolkow, am Sonntag für zivile Schiffe geschlossen worden.

„Die Durchfahrt über die Straße von Kertsch ist für zivile Schiffe geschlossen”, sagte Wolkow.

Die Entscheidung sei aus Sicherheitsgründen getroffen worden.

Straße von Kertsch geschlossen

Zum Artikel: https://bit.ly/2P1Ql9wDie Straße von Kertsch, die das Schwarze und das Asowsche Meer verbindet, ist laut dem Chef des Unternehmens „Meereshafen Krim“, Alexej Wolkow, am Sonntag für zivile Schiffe geschlossen worden.

Gepostet von Sputnik Deutschland am Sonntag, 25. November 2018

Zuvor hatte das Grenzschutzamt des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB berichtet, dass drei Schiffe der ukrainischen Marine die staatliche Grenze Russlands überquert hatten. Die ukrainischen Schiffe würden sich in Richtung der Straße von Kertsch bewegen, gefährlich manövrieren und nicht den legitimen Forderungen der russischen Behörden nachkommen, hieß es.

Vorfall bei Kertsch ist durchdachte Provokation Kiews – Moskau 26.11.2018

Der Vorfall in der Region der Straße von Kertsch mit dem Versuch der ukrainischen Schiffe, illegal das Asowsche Meer zu passieren, ist eine durchdachte Provokation der Kiewer Behörden. Dies erklärte Russlands Vizeaußenminister Grigori Karassin gegenüber Sputnik.

„Es liegt nahe, dass diese Provokation nach Zeit, Ort und Form durchdacht ist“, so Karassin.

Ferner fügte er hinzu: „Leider haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet, dass das Asowsche Meer von Kiew und dem Westen als Region ausgewählt wurde, wo die provokative Aktivität der Ukraine zu schnellen und für einen internationalen Skandal notwendigen Ergebnissen führen kann.“

Karassin verwies unter anderem darauf, dass Russland eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen habe, wo das provokative Vorgehen Kiews behandelt werden soll.

Die Lage rund um die Halbinsel Krim und die Straße von Kertsch ist am Sonntag eskaliert. Das Grenzschutzamt des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hatte mitgeteilt, dass drei Schiffe der ukrainischen Marine die Staatsgrenze Russlands überquert hätten. Die ukrainischen Schiffe hätten sich in Richtung der Straße von Kertsch bewegt, und seien den legitimen Forderungen der russischen Behörden nicht nachgekommen. Später erklärte der russische Geheimdienst FSB, dass drei Schiffe der ukrainischen Marine, die die Seegrenze der Russischen Föderation verletzt haben, festgesetzt worden seien.

US-Militärflugzeug in Luftraum über Schwarzem Meer eingedrungen – Medien 26.11.2018

Ein Aufklärungsflugzeug vom Typ Boeing RC-135V der US-Luftwaffe ist vom Stützpunkt auf der griechischen Insel Kreta Richtung Schwarzes Meer geflogen. Dies meldet am Montag das „Ukrainische Militärportal“.

Demnach soll das Aufklärungsflugzeug RC-135V der US-Luftwaffe mit dem Rufkennzeichen BASTE41 um 6:50 MEZ vom Stützpunkt Souda Bay auf der Insel Kreta gestartet und Richtung Schwarzes Meer unterwegs gewesen sein.

Gegen 7: 30 Uhr soll die Maschine sich im bulgarischen Luftraum befunden haben und Richtung Halbinsel Krim geflogen sein.

Laut der Webseite PlaneRadar soll das Flugzeug gegen 9:55 Uhr MEZ einen Aufklärungsflug entlang der russischen Küste des Schwarzen Meeres eingeleitet haben.

Am Sonntagmorgen hatten die Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk”, „Nikipol” und „Jany Kapu” Russlands Staatsgrenze überquert und dadurch gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen. Die ukrainischen Schiffe fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.

Für den zwangsweisen Stopp der ukrainischen Schiffe kam es zu einem Waffeneinsatz. Schließlich wurden die drei Boote 50 Kilometer südwestlich der Krim-Brücke festgesetzt, wo Schiffe die Straße von Kertsch üblicherweise passieren. Laut einer Mitteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB wurden dabei drei ukrainische Matrosen leicht verletzt. Diese seien jedoch medizinisch behandelt worden und ihr Leben sei außer Gefahr, hieß es.

Russland leitete angesichts des Zwischenfalls ein Strafverfahren ein und beantragte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates in Bezug auf die Situation im Asowschen Meer. Nach vorläufigen Informationen soll die Sitzung am Montag um 21 Uhr MEZ stattfinden.

Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine hatte am Sonntagabend beschlossen, für 60 Tage den Kriegszustand im Lande zu verhängen. Dem Beschluss muss noch das ukrainische Parlament zustimmen.

Kiews Botschafter in Berlin übt Kriegsrhetorik: Bundeswehr soll Schiffe entsenden 14:31 26.11.2018

In einem Interview für „Bild“ hat der Botschafter der Ukraine in Deutschland eine Reaktion seitens der EU, der Nato und auch Deutschlands im Zusammenhang mit dem jüngsten Vorfall mit ukrainischen Kriegsschiffen in der Straße von Kertsch gefordert.

„Wir erwarten von unseren deutschen Partnern, dass Marineschiffe der EU und der Nato in das Schwarze und ins Asow’sche Meer schnellstens auf verstärkte Patrouillen entsandt werden, um solchen Kriegshandlungen Moskaus vorzubeugen“, sagte Andrij Melnyk in einem Interview für die Bild-Zeitung.

Russland habe einen „unverhüllten militärischen Angriff auf die Ukraine verübt“, sagte er. Was er dabei verschwieg ist, dass die ukrainischen Marineschiffe selbst ohne Absprache in das besagte Gewässer eingelaufen waren, was gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen und gegen bilaterale Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern verstößt. Zuvor hatte Kiew sich an diese Regeln gehalten und sich über das Einlaufen ukrainischer Schiffe ins Asowsche Meer mit den russischen Seebehörden verständigt.

Melnyk rief Deutschland auch zu neuen Sanktionen gegen Russland auf. Um den Kreml von dem „brandgefährlichen provokativen Kurs abzubringen“ und einen „viel größeren Krieg noch rechtzeitig zu verhindern“, solle Deutschland unverzüglich handeln. „Wir fordern daher die Bundesregierung auf, ohne Verzögerung neue viel schärfere Sanktionen gegen die russische Staatsführung und vor allem gegen das Militär einzuführen“, betonte er.

Zuvor hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow die entstandene Situation in der Straße von Kertsch als eine eindeutige Provokation seitens Kiews eingestuft.

„Es sind Kernaussagen des internationalen Rechts – nicht nur des Seerechts, sondern auch des allgemeinen internationalen Rechts, darunter auch der UN-Charta, des Seerechtsübereinkommens von 1982 und anderer völkerrechtlicher Instrumente – verletzt worden, die mehrfach von allen Staaten fordern, die Souveränität eines anderen Staates zu respektieren“, erläuterte Russlands Außenminister.

Zur Verletzung kam es demnach mit ziemlich gefährlichen Methoden: mit dem Manövrieren in der engen Straße von Kertsch, was Gefahren und Risiken für einen normalen Schiffsverkehr in diesen Gewässern geschaffen habe.

Am Sonntagmorgen hatten Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk“, „Nikipol“ und „Jany Kapu“ Russlands Staatsgrenze überquert und dadurch gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen. Die ukrainischen Schiffe fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.

Um die ukrainischen Schiffe zwangsweise zu stoppen, kam es zu einem Waffeneinsatz. Schließlich wurden die drei Boote 50 Kilometer südwestlich der Krim-Brücke festgesetzt, wo Schiffe die Straße von Kertsch üblicherweise passieren. Laut einer Mitteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB wurden dabei drei ukrainische Matrosen leicht verletzt. Diese seien jedoch medizinisch behandelt worden und ihr Leben sei außer Gefahr, hieß es.

Russland leitete angesichts des Zwischenfalls ein Strafverfahren ein und beantragte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates in Bezug auf die Situation im Asowschen Meer.

Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine hatte am Sonntagabend beschlossen, für 60 Tage in der Ukraine den Kriegszustand zu verhängen. Dem Beschluss muss noch das ukrainische Parlament zustimmen.

 

Mal ehrlich über Armut in Ukraine – Politiker kommentiert Poroschenkos Eingeständnis

Der Chef des Ausschusses für Informationspolitik im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Alexej Puschkow, hat auf seiner Twitter-Seite die Äußerung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko kommentiert, der sein Land als eines der ärmsten in Europa einstufte.

Poroschenko habe damit „den wahren Zustand“ der Ukraine eingestanden, so Puschkow. Ihm zufolge habe sich das Land vor den Maidan-Ereignissen 2014 auf „einem durchaus anständigen Entwicklungsstand“ befunden, während der jetzige Zustand der Ukraine eine Quittung für „den Maidan, den Staatsstreich, den ‚europäischen Weg‘, den Krim-Verlust, den Abbruch der Beziehungen zu Russland und die Russophobie“ sei.

Die ukrainische Wirtschaft befindet sich seit den dramatischen Ereignissen 2014 im Verfall: Die Kommunalgebühren werden ständig angehoben, während die Löhne und Renten weiter auf einem niedrigen Niveau bleiben. Die Außenschulden des Staates haben sich ebenfalls erhöht. So ist das Verhältnis der Außenverschuldung zum BIP im Zeitraum von 2013 bis 2018 fast auf das Doppelte (von 36,6 auf 71,8 Prozent) gestiegen.

Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds gilt die Ukraine als das ärmste Land Europas.

In Kiew spricht man immer öfter von einem drohenden Default, falls die Ukraine aus dem IWF-Hilfsprogramm aussteigen sollte. Anfang November hieß es im ukrainischen Finanzministerium, dass die Ukraine ohne IWF-Hilfe 2019 den Zugang zu den Finanzressourcen internationaler Organisationen und institutioneller Investoren verlieren könnte.

Die wirtschaftliche Situation im Land verschlechtert sich auch wegen Versuchen der Kiewer Führung, die Handelsbeziehungen zu Russland aufzukündigen, und wegen ihrer Politik gegenüber den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk.

 

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