Bevölkerungsaustausch zu Lasten des Humankapitals Deutsche Auswanderer: Die Flucht vor den Flüchtlingen

Von EUGEN PRINZ | Außer den Kohlevorkommen besitzt Deutschland keine nennenswerten Bodenschätze. Was unserem Land dennoch zu großem Wohlstand verholfen und uns zu einer der weltweit führenden Industrienationen gemacht hat, sind die deutsche Ingenieurskunst, der Erfindungsreichtum und das (bisher) hohe Bildungsniveau seiner Bewohner.

Schon immer hat ein gewisser Anteil der Bevölkerung eines Landes aus Abenteuerlust, Fernweh oder auch Frust die Heimat verlassen, um im Ausland das Glück zu suchen und dort erfolgreich zu sein. Häufig sind es hochgebildete Fachkräfte und Akademiker, die auswandern und damit in ihrem Land eine schmerzhafte Lücke hinterlassen.

Solche Emigranten werden in Ländern wie dem Vereinigten Königreich, den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland, um nur einige Beispiele zu nennen, mit offenen Armen empfangen und finden insbesondere im Bereich Forschung und Medizin sowohl deutlich bessere Rahmenbedingungen, als auch eine attraktivere Entlohnung wie hierzulande.

Brain-drain

Dabei sind gerade diese Auswanderer das Humankapital, das Deutschland mangels anderer Ressourcen so dringend braucht. Zwar hat unser Land seit Jahren einen positiven Wanderungssaldo, das heißt, die Anzahl der Zuwanderer übersteigt die Anzahl der Auswanderer. Wer jedoch glaubt, dass dies eine gute Nachricht sei, der irrt sich. Ein großer Teil der Zuwanderer erreicht nicht einmal annähernd das  Bildungsniveau der einheimischen Bevölkerung, verfügt nicht über die notwendigen Sprachkenntnisse und eignet sich weder von der Befähigung noch von der notwendigen Arbeitseinstellung für den deutschen Stellenmarkt. Dies trifft hauptsächlich auf Flüchtlinge und Asylbewerber, sowie deren nachgezogene Familienangehörige zu.

Diese Balkengrafik bildet die Zuwanderung nach Deutschland in ihrer Gesamtheit ab. Darin sind neben Flüchtlingen und Asylbewerbern, sowie deren Angehörigen auch Arbeitsmigranten innerhalb und außerhalb der EU erfasst. Quelle: Statista

Diese Menschen kommen noch dazu aus Ländern, deren Bevölkerung im internationalen Vergleich einen deutlich niedrigeren Intelligenzquotienten aufweisen, als der Durchschnitt der Menschen in den Industrienationen. Intelligente, gut ausgebildete Menschen, die Deutschland verlassen, werden also zu einem nicht geringen Teil von bildungsfernen Fremden, die für unseren Arbeitsmarkt entweder gar nicht oder nur sehr schwer qualifiziert werden können, ersetzt. Das nennt man „Brain-Drain“ oder frei übersetzt: Intellektueller Aderlass.

Zahl der Auswanderer korreliert mit der Zuwanderung

Auffällig ist dabei, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der seit 2014/2015 bestehenden Flüchtlingskrise und der Anzahl der Auswanderer gibt.  Auf dem bisherigen Höhepunkt der Flüchtlingskrise in 2016 stieg die Zahl der Auswanderer im Vergleich zu den „Normalwerten“ vor 2013 um über 90% an.

Vergleicht man diese Balkengrafik über die Anzahl der Auswanderer aus Deutschland mit jener über die Zuwanderung (siehe oben), erkennt man auf den ersten Blick die Korrelation. Quelle: Statista

Noch auffälliger ist die Zahl der Millionäre, die Deutschland verlassen. Waren es im Jahr 2015 noch eintausend, explodierte ihre Zahl im Jahr 2016 auf viertausend, das ist eine Steigerung von 400%! Das sollte uns wirklich zu denken geben, zumal in der Regel Millionäre über einen Informationsvorsprung gegenüber der übrigen Bevölkerung haben. Offenbar spielt hier der Grundsatz „Rette sich, wer kann!“ ein große Rolle.

Flucht aus Deutschland aufgrund der düsteren Aussichten

Was sind nun die Gründe dafür, dass mit Beginn der Flüchtlingskrise die Anzahl der Deutschen, die ihr Heimatland für immer verlassen, so deutlich angestiegen ist? Warum verlassen so viele Millionäre das  Land?

Man kann unterstellen, dass es sich bei Auswanderern meist um überdurchschnittlich intelligente und gebildete Menschen handelt, die in der Lage sind, bestimmte Entwicklungen vorauszusehen. Man braucht ja auch kein Nobelpreisträger zu sein, um zu wissen, dass die nächste Rezession so sicher kommt, wie das berühmte Amen in der Kirche und der Finanzcrash hinter der nächsten Ecke darauf wartet, zu geschehen.

Die Millionäre in Deutschland machen sich scharfenweise vom Acker. Sie werden wohl wissen, warum. Von 2015 auf 2016 gab es eine Steigerung von 400%. Quelle: Statista

Wenn dann der Staat nicht mehr in der Lage ist, die bisherigen Sozialtransfers zu stemmen, was machen dann die gewalttätigen Individuen unter unseren Neubürgern? Und nicht nur die… Im worst case scenario werden zunächst die Läden geplündert und wenn dort nichts mehr zu holen ist, dann kommen die Wohnhäuser dran. Jedenfalls die, aus denen nicht herausgeschossen wird, weil darin Polizisten, Jäger oder Sportschützen wohnen.

Dass es solche Lagen sind, die Auswanderer vor Augen haben, weiß der Autor aus erster Hand. Ein guter Bekannter von ihm ist aus eben diesen Gründen nach Schweden ausgewandert. Er lebt da jetzt in einem kleinen Dorf, das zwar noch nicht am A… der Welt liegt, aber man sieht ihn von dort aus und die nächstgrößere Stadt ist 150 km entfernt. „Da kommen die nicht hin, das ist zu weit weg vom Schuss“, ist er überzeugt. Er hätte sich gerne außerhalb der EU irgendwo angesiedelt, aber seine Frau wollte in Europa bleiben.

Die deutsche Bevölkerung ist also nun dreigeteilt, seit die Flüchtlingskrise ihre Wirkung entfaltet hat: Die einen hauen ab nach dem Motto: „Rette sich wer kann“, die anderen bewaffnen sich und die dritten suhlen sich in ihrer wohligen, von den Regierungsmedien beförderten Ignoranz und werden in nicht allzu ferner Zeit sehr unsanft in der Realität aufwachen.

Abschließend noch ein Wort zur Überschrift: Die meisten Flüchtlinge sind nicht gewalttätig. Dennoch sind sie für einen Teil der Auswanderer der Grund, das Land zu verlassen. Diese Emigranten fliehen vor der Weltanschauung, vor der Kultur, vor der Religion, vor den Sitten, den Gebräuchen und der Lebensweise, die die Flüchtlinge mitbringen und bei uns etablieren.

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