250.000 Euro Schaden: Irakischer Feuerteufel steckt Asylheim in Brand und schlendert davon

Diesmal wird es schwer für die Presse, einen fremdenfeindlichen Hintergrund zu skizzieren: In Ratingen (Nordrhein-Westfalen) hat ein Iraker eine Flüchtlingsunterkunft angezündet und ist danach lässig davongelaufen. Nun muss er sich vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.

von Günther Strauß

Ein irakischer „Flüchtling“ hat am 25. Mai 2018 in einer Ratinger Unterkunft für Asylforderer ein Feuer gelegt. Gegen 0:45 Uhr hatte er in dem von ihm alleine bewohnten Zimmer Nummer D7 im dritten Obergeschoss der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Asylbewerber auf der Daniel-Goldbach-Straße im Ratinger Stadtteil Tiefenbroich zwei übereinandergelegte Matratzen in Brand gesetzt und war dann gemütlich aus dem Gebäude geschlendert.

Das Zimmer brannte vollständig aus, Tür und Fenster wurden zerstört. Wand- und Deckenbereich der angrenzenden Zimmer D 6 und D 8 sowie Wand und Decke des Etagenflurs wurden gleichfalls durch den Brand sowie Ruß beschädigt. Der zeitnah einsetzende Brandmeldealarm und das rasche Eintreffen der Rettungskräfte führte dazu, dass alle zur Tatzeit anwesenden 136 Bewohner rechtzeitig evakuiert werden konnten.

Sofort nach dem Eintreffen der Feuerwehr waren mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in dem Gebäude, da zunächst unklar war, ob sich in dem betroffenen Bereich noch Personen befinden. Vier Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Ratinger Rettungsdienst untersucht. Eine dieser Personen musste danach in einem Rettungswagen vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von 250.000 Euro.

Das Ausmaß der Folgen aus der Brandstiftung ist bemerkenswert. Im Einsatz waren damals rund 80 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Löschzüge Mitte, Tiefenbroich, Lintorf, der Sondereinheiten Führung und Information & Kommunikation der freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes der Städte Heiligenhaus und Ratingen.

Als man den irakischen Brandstifter kurz nach der Tat aufgegriffen und zu dem Vorfall befragt hatte, gab er freimütig zu, den Brand gelegt zu haben. Einen Grund nannte er jedoch nicht. Sehr überraschend: Ein psychiatrisches Gutachten ergab, dass die Steuerungsfähigkeit des Angeklagten nicht beeinträchtigt sei. Dieses Ergebnis ist durchaus bemerkenswert, denn in gefühlt 99 % der Fälle, in denen Asylforderer schwere Straftaten begehen, finden Gutachter plötzlich heraus, dass die Täter psychisch krank sind.

Der Prozess gegen den irakischen Feuerteufel beginnt am 20. November vor dem Düsseldorfer Landgericht. Man darf gespannt sein, wie die Strafe ausfallen wird. In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle, in denen sogenannte „Flüchtlinge“ einen satten Migrationsbonus erteilt bekamen und somit schweren Sanktionen entgehen konnten.

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