Feindbild Trump in den deutschen Medien: und jetzt noch eine „Europäische Armee zum Schutz vor USA, China und Russland?“ – Trump verhöhnt Macron

Erst sollen wir Kriege im Nahen Osten gutheißen, dann sollen wir Islamfreunde werden. Erst wird Kritik an der US-Politik als Antiamerikanismus gebrandmarkt, jetzt gehört es zum guten Ton, auf den US-Präsidenten zu schimpfen. Die Propaganda-Maschine zwingt uns ihre Sicht der Welt auf.

US-Präsident Donald Trump hat seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron wegen dessen Wunschs verhöhnt, eine europäische Armee aufzustellen. Das berichtet das russische Internetportal lenta.ru am Dienstag.

„Macron schlägt vor, eine eigene (europäische) Armee ins Leben zu rufen, um sich vor den USA, China und Russland zu schützen. Im Ersten und im Zweiten Weltkrieg ging die Hauptgefahr von Deutschland aus. Wie war denn Frankreichs Ende? In Paris wurde bereits Deutsch gelernt, noch bevor die Amerikaner kamen“, schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter.

In diesem Zusammenhang sprach sich der US-Präsident dafür aus, dass die Europäer höhere Beiträge zur NATO entrichten sollten.

Am 10. November übte Trump heftige Kritik an der EU, deren Mitgliedsländer nicht ausreichend in die Allianz investieren. Damals nannte Trump Macrons Vorschlag eine Beleidigung.

Am 6. November hatte Macron erklärt, dass die Europäer einen Schutz vor China und Russland brauchen, „das sich in unmittelbarer Nähe zur Grenze der EU befindet und sie bedrohen könnte“. Er wolle auch nicht, dass die Verteidigung der EU von den Vereinigten Staaten abhängt, sagte der französische Präsident.

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