Weiße müssen draußen bleiben: Erste rassenreine Partei nur für Afrikaner gegründet

Die aus dem Kongo stammende EU-Parlamentarierin Cecile Kyenge, für die italienische Linkspartei in Brüssel tätig, gründete am 7. November die „Afroitalian Power Initiative“ (API). Nachdem dort nur Afrikaner tätig sein dürfen, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es sich hier um die erste rassistische Partei Italiens handelt.

Cecile Kyenge wurde im Kongo als Tochter einer wohlhabenden Familie geboren. Ihr Vater war Staatsdiener und Dorfoberhaupt; lebt polygam und hat vier Frauen und 39 Kinder. Die heute 54-Jährige soll ein Studienstipendium einer Mailänder Universität im Rahmen eines Entwicklungshifleprogramms erhalten haben. Laut eigenen Angaben hielt sie sich allerdings aufgrund „unglücklicher Umstände“ illegal in Italien auf, konnte jedoch mit Hilfe einer katholischen Hilfsorganisation eine Aufenthaltserlaubnis erhalten. Sie studierte Medizin in Rom und wurde Augenärztin. 1994 heiratete sie einen Italiener und erhielt somit die italienische Staatsbürgerschaft.

2013 gelingt Kyenge als erste „Schwarze“ – die Bezeichnung „Farbige“ lehnt sie ab – auf der Liste der italienischen Linksdemokraten der Einzug in die Abgeordnetenkammer des Italienischen Parlaments. Emsig machte sich sich daran, Gesetzesentwürfe einzubringen, die in Italien geborenen Kindern von Immigranten automatisch die italienische Staatsbürgerschaft verschaffen sollen.

Im April 2013 erklärte sie die damalige linke Regierung zum „multikulturelles“ Aushängeschild und ernannte sie zur Integrationsministerin. Die oppositionelle Lega kritisierte diese Entscheidung scharf. 2013 nannte sie der damalige Vizepräsident des Senats einen Orango (Oran-Utan). Daraufhin folgte ein internationaler Tsunami linker Empörung. Es wurden Solidaritätsbekundungen für Kyenge veranstaltet und Rassismusvorwürfe gegen die Lega von der UNO und EU bis hin zum Vatikan initiiert.

Kyenge fliegt jedoch 2014 aus der Regierung und wird von den Sozialisten im EU-Parlament entsorgt, wo sie seither – wenig beachtet –  in den Reihen der Fraktion der „Progressiven Allianz der Sozialdemokraten“ sitzt. Am 7. November erscheint Kyenge nun mit der Gründung einer Partei „nur für Afrikaner“ wieder in den Medien. Mit der „Afroitalian Power Initiative“ (API) wendet sich Kyenge an die „Afroitaliener“, wie sie sagt. Eine „wirtschaftliche und politische Stärkung der Afrikanischen Diaspora“ und die Schaffung von „Beteiligungsformen“ , um dieser Diaspora unter anderem „die Bestätigung ihrer Staatsbürgerschaft in Italien und in Europa“ zu ermöglichen sei das Ziel. „Wir leben in einem historischen Moment, in dem die Achtung unserer afroitalienischen Identität ständig gefährdet wird“, so Kyenge, die sich davon überzeugt zeigt, dass  in Italien und in Europa eine Apartheid wie in Südafrika vor Nelson Mandela herrsche.

„Es ist Zeit sich Geltung zu verschaffen. Es ist Zeit zu zeigen, dass es uns gibt. Gegen Missbrauch und Diskriminierung, für eine Zukunft von Respekt, Wohlstand und sozialem Frieden“, so der Kampfruf der schwarzafrikanischen Sozialistin und ihrer neuen rassistischen Partei.

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