Armut in Deutschland steigt, Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander

Im Deutschland des Jahres 2018 ist längst nicht mehr Wohlstand für alle da, sondern vielmehr Armut. In einem Land, in dem die Steuereinnahmen sprudeln wie nie zuvor, steigt seit Jahren der Anteil der von Armut betroffenen Menschen. Gleichzeitig werden die Reichen immer reicher und die Mittelschicht stirbt aus.

von Günther Strauß

Armut ist für alle da im lustigen Migrantenstadl – so müssten wahrheitsgemäß die Wahlkampfslogans der etablierten Parteien lauten. Denn eines ist nicht von der Hand zu weisen: Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in kaum einem Land weiter auseinander als in Deutschland. Und die Politik tut alles dafür, diesen Zustand noch zu verschärfen.

„Die Gruppe der mittleren Einkommen ist geschrumpft“, stellt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in seinem neuen Verteilungsbericht fest, wie die FAZ heute berichtet. Und das ist gleich das nächste Problem. Denn nicht nur die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher, sondern auch die Mittelschicht stirbt immer weiter aus. Die Politik verschließt jedoch lieber die Augen vor derartigen Wahrheiten.

Die Armutsgefährdungsquote ist in der Bundesrepublik Deutschland von 14 Prozent im Jahre 2006 auf 15,8 Prozent im Jahre 2017 angestiegen. Immer mehr Haushalte und Menschen leben in Armut. Interessant in der Meldung der FAZ ist, das tatsächlich in einem Nebensatz erwähnt wird, dass die gestiegene Armut „auch auf den Zuzug durch Flüchtlinge zurückzuführen“ sei. Jedoch versuchen die Journalisten der FAZ dem Leser zu vermitteln, dass die sogenannten Flüchtlinge die an Armut leidenden Menschen wären.

Dem ist natürlich nicht so. Vielmehr sind ethnische Deutsche die Leidtragenden der Migrationspolitik. Massive Steuerbelastungen, die Plünderung unserer Sozialkassen mit der Folge der Beitragserhöhung und beispielsweise des späteren Renteneintrittsalters bei sinkender Rentenquote sind nur wenige der Begleiterscheinungen von Merkels Asylpolitik. Bereits in einem früheren Beitrag hatten wir auf die massiv gestiegene Armut von Rentnern hingewiesen. Doch auch hier schaut die Politik lieber weg bzw. verhöhnt diese Menschen auch noch.

Der Bericht des WSI bestätigt auch das, was viele Deutsche gefühlt ohnehin schon wissen: „Dauerhafte Armut kommt in Ostdeutschland etwa sechs Mal so häufig vor wie in den alten Bundesländern“, heißt es in der Studie. Von blühenden Landschaften, die Helmut Kohl einst versprach, ist in Mitteldeutschland demnach noch immer nichts zu spüren. Blühen tut allenfalls die Korruption in Politik und Wirtschaft.

Das WSI, welches im Auftrag der DGB-eigenen Hans-Böckler-Stiftung arbeitet, hat für die Beseitigung von Armut auch direkt eine Idee. Demnach müsste die „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ verbessert werden. Doch was auf den ersten Blick gut klingen mag, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Teil des Planes zur Zerstörung der Familie. Denn die sogenannte „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ heißt in den Augen der Politik, dass sowohl Mutter als auch Vater so viel wie möglich arbeiten sollen und somit keine Zeit mehr für das Familienleben und die Kinder bleibt. Fremdbetreuung und pure „Aufbewahrung“ der Kinder in dafür vorgesehenen Einrichtungen dienen der Entfremdung von den eigenen Eltern.

Gleichsam wird die Erziehungsfunktion in allen Belangen zu einem großen Teil in fremde Hand, dabei nicht selten in die von links-grünen Ideologen, gegeben. Auch das ist ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. In Betreuungseinrichtungen für Kinder wird unser Nachwuchs schon früh mit den weltfremden und menschenverachtenden Ideologien der Herrschenden konfrontiert. Es sind nicht nur Einzelfälle, in denen Kinder ganz und gar gegen ihre eigenen Eltern aufgehetzt werden, wenn die Verantwortlichen bemerken, dass diese eine Meinung vertreten, die nicht dem links-grünen Establishment entspricht. Als Lohn dafür dürfen die Eltern sich dann noch weiter als billige Lohnsklaven ausbeuten lassen.

Damit sorgen sie dann dafür, dass jene, die ohnehin schon an der Spitze der Reichtumspyramide stehen, noch weiter hinaufklettern. Galten im Jahre 2005 in der BRD noch 2,77 Prozent der Bevölkerung als „reich“, so waren es im Jahre 2015 bereits 3,42 Prozent. Dies entspricht einer Steigerungsrate in Höhe von 23,5 Prozent (in nur 10 Jahren!). Aussterben ist eine Sache des Mittelstandes, wobei die meisten Teilnehmer eher nach unten durchs Raster fallen und sich mit ihrer finanziellen Situation in Richtung Armut bewegen.

Weil von Seiten der Politik nicht einmal im Ansatz etwas dafür getan wird, diesen Trend zu stoppen, wird der Mittelstand wohl auch zukünftig weiter aussterben, die Reichen werden reicher und die Armen werden ärmer werden.

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