Kältetod auf den Straßen Berlins – „Bundesregierung tut nichts“ in der Hauptstadt „bis zu 10.000 Menschen“ der Kältetod droht.

Noch am Donnerstag warnten Wohlfahrts- und Sozialverbände in Berlin davor, dass allein in der Hauptstadt „bis zu 10.000 Menschen“ der Kältetod droht. Nun gab die „Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe“ (BAGW) bekannt: Deutschlandweit sind in diesem Winter bereits drei wohnungslose Menschen auf der Straße verstorben.

„Bereits vor Wintereinbruch sind mindestens drei wohnungslose Menschen bei niedrigen Temperaturen auf der Straße verstorben“, heißt es in einer am Freitag veröffentlichen Pressemitteilung der „Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe“ (BAGW), die der Redaktion vorliegt.

Die BAWG ist der deutsche Dachverband für Hilfen in Wohnungsnotfällen. Die Organisation fordere nun ein „flächendeckendes Netz der Kältehilfe“, die zudem zeitlich früher, also noch vor Oktober, starten solle.

Tragische Fälle in Hamburg, Köln und Düsseldorf

Ende Oktober erfror eine 43-jährige Frau aus Polen auf einer Parkbank in Hamburg. „Die stark unterkühlte Wohnungslose verstarb kurze Zeit später in der Uniklinik“, geht aus der BAWG-Mitteilung hervor. Am gleichen Tag verstarb ein 45-jähriger Düsseldorfer ohne festen Wohnsitz vor dem dortigen Hauptbahnhof. Die Polizei ermittle.

„Ein drittes, noch nicht näher benanntes Opfer wird vor dem Bürgerzentrum von Köln-Ehrenfeld unter einer Parkbank entdeckt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.“

„Skandal: Bundespolitik kümmert sich nicht um Obdachlose“

Erst am Donnerstag luden die Wohlfahrtsverbände „Caritas“ und „Diakonisches Werk“ im „Warmen Otto“, einer Berliner Einrichtung für Wohnungs- und Obdachlose, zu einer Pressekonferenz ein. Dort wurde das Berliner Konzept der Kältehilfe besprochen. Sputnik war vor Ort.

Ende Oktober erfror eine 43-jährige Frau aus Polen auf einer Parkbank in Hamburg. „Die stark unterkühlte Wohnungslose verstarb kurze Zeit später in der Uniklinik“, geht aus der BAWG-Mitteilung hervor. Am gleichen Tag verstarb ein 45-jähriger Düsseldorfer ohne festen Wohnsitz vor dem dortigen Hauptbahnhof. Die Polizei ermittle.

„Ein drittes, noch nicht näher benanntes Opfer wird vor dem Bürgerzentrum von Köln-Ehrenfeld unter einer Parkbank entdeckt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.“

„Skandal: Bundespolitik kümmert sich nicht um Obdachlose“

Erst am Donnerstag luden die Wohlfahrtsverbände „Caritas“ und „Diakonisches Werk“ im „Warmen Otto“, einer Berliner Einrichtung für Wohnungs- und Obdachlose, zu einer Pressekonferenz ein. Dort wurde das Berliner Konzept der Kältehilfe besprochen. Sputnik war vor Ort.

(Sputnik)

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