Zombie-Walks werden zu Vergewaltigungs-Walks: Zahlreiche Polizeieinsätze zu Halloween

Früher ging die Familie an Allerheiligen andächtig ans Grab der Großeltern und Verwandten und demonstrierte so respektvoll Dankbarkeit und Ehrerbietung für deren Lebensleistung. Zum neudeutschen „Allerheiligen-Brauch“ Halloween (vom verballhornten All Hallows’ Eve) demonstriert man nun den „Zombie-Walk“. Bei dieser kulturellen Bereicherung Deutschlands klappt die „Integration“ bestens – auch 2018 nahmen zahlreiche Merkel-Zombies an den Feierlichkeiten teil. Allein in Nordrhein-Westfalen kam es zu über 1.200 Polizeieinsätzen bei „Randalen“.

von Johannes Daniels

Bahnhof Essen gesperrt – Merkel-Zombies attackieren Frauen

Allein am Essener Hauptbahnhof sprachen die Beamten am Rande eines „Zombie-Walks“ 1.200 Platzverweise aus. Zwischen einer Gruppe von rund „200 Provokateuren“ und Teilnehmern des „Zombie-Walks“ sowie „Reisenden“ (Originaltext FAZ) ist es an Allerheiligen zu verbalen Provokationen sowie „Körperverletzungsdelikten“ gekommen, sagte Bundespolizei-Sprecher Volker Stall.

Der Bahnhof in Essen wurde wegen der Ausschreitungen für rund eine Stunde gesperrt und der Zugang kontrolliert. Online wurden Parallelen zur Kölner Silvesternacht 2015/16 gezogen, bei der es zu vielen sexuellen Übergriffen gekommen war – das wies die Polizei aber zurück, die „große Gruppe“ habe zudem keine Taschendiebstähle verübt. Nach Beendigung des Zombiewalks kam es am Mittwoch gegen 21.50 Uhr im Bereich der Kettwiger Str./Willy-Brandt-Platzes in der Essener Innenstadt jedoch zu sexuellen Übergriffen durch einen „jordanischen Zuwanderer“ (sprich Palästinenser).

Zwei Zeugen beobachteten eine „Gruppe Zuwanderer“ – mindestens eine Person aus dieser Gruppe soll nach Angaben der Zeugen mindestens sieben Frauen in den Intimbereich gegriffen haben. Durch Polizeibeamte konnte ein 30-jähriger Jordanier im Bereich des Hauptbahnhofes festgenommen werden. Der Tatverdächtige wurde auf der Kriminalwache vernommen und erkennungsdienstlich behandelt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Polizei bittet die Frauen, die gestern Abend im Bereich Hauptbahnhof sexuell belästigt wurden, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0201/8290 zu melden.

Köln – Unterleibs-Zombies auf der Domplatte

Am Kölner Dom selbst war die Polizei allerdings ebenfalls mit 100 zusätzlichen Polizisten aktiv, weil sich in der Innenstadt „teilweise stark alkoholisierte und aggressive Männergruppen vermehrt arabischen und nordafrikanischen Aussehens“ aufhielten, wie die Polizei mitteilte. Verdächtige Gruppen wurden überprüft und Platzverweise ausgesprochen. Auch hier bittet die Polizei weitere sexuell „angegangene“ Frauen, sich zu melden.

Düsseldorf – Messer-Attacke – Täter flüchtig

Ein 25-Jähriger ist in der Halloween-Nacht bei einer Messerstecherei in der Düsseldorfer Altstadt schwer verletzt worden, wie BILD berichtete. Der Iraner soll ersten Ermittlungen zufolge in der Nacht zu Donnerstag mit einem weiteren Mann auf Persisch in Streit geraten sein, teilte die Polizei mit. Als die Auseinandersetzung eskalierte, habe der bislang noch unbekannte zweite Beteiligte ein Messer gezogen und seinen Kontrahenten niedergestochen. Der 25-Jährige erlitt schwere Verletzungen am linken Oberschenkel und im Brustbereich und musste noch in der Nacht notoperiert werden. Das Opfer war ähnlich eines Skeletts kostümiert. Nach dem Täter wird gefahndet. Er soll Mitte 20, kräftig und 1,75 Meter groß sein. Kurze, schwarze Haare, einen Dreitagebart, eine „Undercut-Frisur“ haben. Hinweise an Tel. 0211/8700.

Gegenseitige Provokationen könnten den Anlass für eine weitere Schlägerei in Düsseldorf gegeben haben, an der zwischen 20 und 30 junge Männer beteiligt waren. Zwei von ihnen wurden dabei so schwer verletzt, dass sie sich nun in stationärer Behandlung befinden. Ein 18-Jähriger erlitt eine Stich-, ein 19-Jähriger Kopfverletzungen.

Noch unklar sind die Hintergründe eines Streits in Dormagen-Zons. Zwei Jugendliche (beide 16) wurden durch Messerstiche schwer verletzt, wurden notoperiert. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikt. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Drei Tatverdächtige konnten vorläufig festgenommen werden. Der Hauptverdacht richtet sich gegen einen 15-Jährigen. Er soll dem Haftrichter vorgeführt werden.

Moers – Rettungssanitäter verletzt

Unter anderem sind bei einem Einsatz in Moers zwei Rettungssanitäter verletzt worden. Die Einsatzkräfte hatten einem 22-Jährigen geholfen, der zuvor von zwei Personen zu Boden geschlagen und getreten worden war. Bei der Versorgung des Verletzten wurden die Sanitäter ebenfalls von den Tätern angegriffen und leicht verletzt. Durch eine anschließende Fahndung konnte ein Tatverdächtiger (20) in Gewahrsam genommen werden. In Krefeld wurden sieben Menschen bei einer Halloween-Party verletzt. Die Polizei musste eingreifen und nahm zwei Männer (24, 26) vorläufig fest. Bis zu 300 „Männer“, die auch alkoholisiert waren, drängten besorgniserregend im Garderobenbereich zusammen.

Insgesamt mussten die Beamten in NRW zu 1.200 Einsätzen im Zusammenhang mit „Halloween-Feierlichkeiten“ ausrücken, wie das Landesamt der Polizei am Donnerstag mitteilte.

Dabei ging es in den meisten Fällen um „Sachbeschädigung, Körperverletzung oder Ruhestörung“.

Es wurden 66 Personen in Gewahrsam sowie sechs Personen nach Straftaten festgenommen. Insgesamt wurden laut Polizei 89 Menschen verletzt, darunter fünf Beamte.

Auch in Berlin feiern AntiFa und Merkel-Orks

Eine Gruppe von bis zu „100 Kindern und Jugendlichen“ hat in Berlin zu Halloween für einen großen Polizeieinsatz gesorgt. 56 Beteiligte im Alter zwischen zehn und 16 Jahren wurden kontrolliert, weil aus der Gruppe Böller und Eier auf den Straßenverkehr in Berlin-Schöneberg abgefeuert wurden. Eines der explosiven Geschosse verfehlte demnach eine Radfahrerin am Mittwochabend nur knapp, die 64-Jährige erlitt einen Schock. Aus der gleichen „Personengruppe“ heraus wurden in der Potsdamer Straße ein Bus der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) und weitere Fahrzeuge mit Eiern und Böllern beworfen.

Außerdem warf in der Goebenstraße ein maskierter Unbekannter aus einer rund 40-köpfigen Gruppe heraus einen Brandsatz auf ein Polizeiauto. Die mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte AntiFa-Molotowcocktail verfehlte den Wagen. Ein weiterer Brandsatz wurde in der Nähe gefunden. Verletzt wurde niemand. Beide Taten stünden in Zusammenhang, hieß es.

In Hamburg randalierten Hunderte Jugendliche, unter anderem „nordafrikanischer Herkunft“.

Halloween 2018: Zum Gruseln für die Polizeieinsatzkräfte und Opfer.

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