Geheimdienstpapier Migranten aus Afrika: Europa-Garantie für 2000 €! Stadtverordneter will Flüchtlingsroute übers Meer von Westafrika nach Bremerhaven schaffen

Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) schlägt Alarm: Allen Beschönigungsversuchen zum Trotz gehe der Flüchtlingsstrom von Afrika Richtung Europa unvermindert weiter. Vor allem der Kampf gegen die Schlepperkriminalität bereite großes Kopfzerbrechen. Wie aus einem Geheimpapier des BND, das der „Bild“ vorliegt, hervorgeht, würden Schlepperbosse für ein Bestechungsgeld in der Höhe von 2000 Euro Flüchtlingen die Ankunft in Spanien – und somit in der EU – garantieren.

Wie die „Bild“ weiters berichtete, würden Flüchtlinge gegen die Bezahlung von 1000 Euro drei Versuche erhalten, um es nach Spanien zu schaffen. Für 4000 Euro soll eine Überfahrt nach Europa innerhalb von sechs Tagen garantiert werden. Die Bezahlung werde über einen Treuhänder abgewickelt, der 50 Euro pro erfolgreicher Überfahrt kassiert. Besonders bizarr: Sollte der Flüchtling bei der Überfahrt sterben, macht sich der Treuhänder auf die Suche nach Verwandten, um ihnen das hinterlegte Geld wieder zurückzugeben.

Schlepper können 6000 Migranten pro Monat nach Spanien bringen
Laut BND sind die Schlepper in der Lage, 6000 Migranten pro Monat nach Spanien zu bringen. Gegen weitere Bestechungsgelder sollen die Drahtzieher sogar Informationen über die Patrouillen der Küstenwache erhalten und sie so umgehen können.

Marokko als neues Einfallstor in die EU
Nach Einschätzungen des BND hat Marokko Libyen mittlerweile als größtes afrikanisches Einfallstor für eine Überfahrt nach Europa abgelöst. So würden Migranten bereits gegen ein Bestechungsgeld von 50 Euro die notwendigen Papiere für eine Einreise erhalten.

Ein Toter nach Massenansturm auf Grenzzaun von Melilla
Beim jüngsten Massenansturm auf die spanische Nordafrika-Exklave Melilla war am Sonntag ein Migrant nach einem Herzstillstand ums Leben gekommen. Mehr als 300 Afrikaner – vor allem junge Männer aus Ländern südlich der Sahara – hatten den offiziellen Angaben zufolge von Marokko aus versucht, die rund sechs Meter hohen Grenzzäune zu überwinden. 209 von ihnen sei es gelungen, EU-Gebiet zu erreichen, hieß es am Montag. 140 hätten inzwischen einen Asylantrag gestellt, mehrere beim Ansturm verletzte Migranten würden im Krankenhaus behandelt. 55 Afrikaner wurden von Spanien wieder nach Marokko zurückgeschickt.

Spanien will „legale und geordnete Einwanderung erreichen“
Erst am Samstag hatte der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska in Madrid seinen marokkanischen Amtskollegen Abdelouafi Laftit empfangen, um „vor allem über den Migrationsdruck“ zu sprechen. Spanien und die EU wollen die Zusammenarbeit mit Marokko verbessern, um – wie das Madrider Innenministerium betonte – „eine legale und geordnete Einwanderung“ zu erreichen. Madrid und Marokko setzten auf eine „Kooperation auf Augenhöhe“. Die spanischen Exklaven in Nordafrika – Ceuta an der Meerenge von Gibraltar und das 250 Kilometer weiter östlich gelegene Melilla – werden von Marokko beansprucht. In der Nähe der beiden Gebiete warten Zehntausende Afrikaner vorwiegend aus Ländern südlich der Sahara auf eine Gelegenheit, in die EU zu gelangen.

krone.at

Stadtverordneter will Flüchtlingsroute übers Meer von Westafrika nach Bremerhaven schaffen

Um die Ausreisewilligen direkt vor Ort abzuholen, wird auf der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven über eine Schiffsroute nach Westafrika diskutiert.

Auf der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (StVV) in Bremerhaven soll über einen Antrag des Einzelstadtverordneten Dr. Milchert (AT 31/2018) diskutiert werden. Dieser schlägt vor, mit regelmäßigem Schiffsverkehr Ausreisewillige aus Westafrika direkt nach Bremerhaven zu holen. Das berichtet der Bremerhavener Abgeordnete der BIW (Bürger in Wut), Jan Timke, auf Facebook.

Timke schreibt dort: „Die Stadtverordnetenversammlung begrüßt alle Bestrebungen, die Flüchtlingshilfe humaner zu gestalten. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, unsere maritime Infrastruktur, bzw. den Überseehafen der Stadt Bremen zu nutzten, um regelmäßig Schiffe nach Westafrika zu schicken, die dort auf Ausreise drängenden Menschen abholen. Der Magistrat wird außerdem aufgefordert, Gespräche mit dem Bundesland Bremen, der Bundesregierung und der Europäischen Union zu suchen, um ein modernes menschengerechtes Flüchtlingsmanagement aufzubauen.“

Timke stellt im Voraus fest, dass die Stadtverordneten der Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) diesen Antrag auf jeden Fall ablehnen werden. Er erwartet eine spannende Diskussion. Die Sitzung beginnt um 14:30 Uhr und ist öffentlich. Sitzungsort: Ella Kappenberg Saal im Friedrich-Schiller-Haus, Lloydstraße 15.

+++ Flüchtlingsroute übers Meer aus Westafrika nach Bremerhaven schaffen +++Auf der heutigen Sitzung der…

Gepostet von Jan Timke am Donnerstag, 1. November 2018

(mcd)

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