Mainstream-Medien: Geldautomaten-Clan „aus den Niederlanden“ Marokkaner-Bande in München: Schreie, Schüsse, ein schwerverletzter Polizist

Von DAVID DEIMER |  Spektakulärer Großeinsatz in Germering bei München: Beim Zugriff auf eine marokkanisch-algerische Geldautomatensprenger-Bande in Germering bei München ist am Mittwochmorgen ein Polizist vom Fahrer eines 450-PS-starken Audi RS5 angefahren und schwer verletzt worden. Ein Täter konnte flüchten, Hubschrauber waren im Einsatz über dem beschaulichen Münchner Vorort.

Vor der Germeringer Sparda-Bank schossen die Polizei-Einsatzkräfte gegen 2.30 Uhr mehrmals und verletzten den Fahrer des Fluchtfahrzeugs. Er erlitt eine nicht lebensgefährliche Schusswunde. Laut Polizei planten die Marokkaner die Sprengung eines Geldautomaten durch Einleiten und Entzünden von Gas. Spezialkräfte der Münchner Polizei, die die Gruppe seit längerem im Visier hatte, keilten das Fahrzeug der Täter ein.

Sparda-Bank: „Wir machen den Weg frei“

Der Fahrer rammte sich mit dem gestohlenen 400 PS starken Wagen zunächst den Weg frei, blieb aber nach wenigen Metern endgültig mit dem Auto stecken. Bei der lebensgefährlichen Aktion wurde ein Polizist eingeklemmt, er brach sich Schien- und Wadenbein. Zwei weitere Beamte erlitten Prellungen.

Es fielen mehrere Schüsse aus mindestens einer Dienstwaffe, Projektile durchschlugen Motorhaube und Windschutzscheibe des gestohlenen Edel-Ingolstädter-Fahrzeugs. Eine Kugel traf den 27-jährigen Fahrer in die Schulter, er wurde festgenommen und in eine Klinik gebracht. Seinem Komplizen war zu Fuß die Flucht gelungen.

Drei Beamte verletzt – Schien- und Wadenbein-Fraktur!

Eine halbe Stunde später – gegen drei Uhr – nahm die Polizei in einer Wohnung im Nachbarort Gilching zwei 17 und 19 Jahre alte Frauen sowie einen 47-jährigen Mann fest. Sie sollen Banken ausgespäht haben, so die Polizei. Die Wohnung habe der Bande als Basis gedient.

Durch vorangegangene Geldautomatensprengungen im Raum München mit einem Schaden von knapp 900.000 Euro war die Polizei auf die Spur der Bande gekommen, so dass sie die Sprengung in Germering verhindern konnte. Zur Herkunft der Tatverdächtigen wollen sich die Ermittler noch nicht äußern.

Nach internen Informationen handelt es sich überwiegend um Nordafrikaner, die in den Niederlanden wohnen und ungehindert nach Deutschland reisen, um Geldautomaten zu sprengen. Besonders häufig trifft es seit Jahren Banken in Nordrhein-Westfalen. Dort hat die circa 400-köpfige Bande, die oft mit gestohlenen PS-starken Fahrzeugen der Marke Audi zu ihren nächtlichen Spreng-Aktionen fährt, den Namen „Audi-Bande“ erhalten. Ihr sollen über 200 Mitglieder zumeist marokkanischer Herkunft angehören. Aber auch Banken in Bayern waren betroffen: Zwei mal die Deutsche Bank in Ottobrunn, eine Commerzbank-Filiale in Schwabing sowie eine Deutsche Bank-Filiale in Grünwald im April.

Die Geldautomaten-Hydra: 400-köpfige Bande

Die Polizei hatte die international agierende Bande offenbar schon länger im Visier. Marcus da Gloria Martins von der Münchner Polizei sprach in dem Zusammenhang von „Profis aus der Champions League“. Die Täter würden gewöhnlich auch Tote und Schwerverletzte in Kauf nehmen. Ihren Spitznamen hat die rund 250 Köpfe starke Bande von den schnellen, hoch motorisierten Autos, die sie für ihre Taten verwendet. Gestohlene Autos mit gestohlenen Nummernschildern, wie auch im Fall Germering. Die Bandenmitglieder kommen aus den Niederlanden, wo die Serie vor einigen Jahren begann. Als dort die Geldinstitute immer mehr aufrüsteten, um ihre Automaten technisch vor Angriffen zu schützen, und die Aktionen für die Täter  damit immer riskanter und auch teurer wurden, verlagerten die Gangster ihre Tätigkeit in die Nachbarländer.

Das Video der Pressekonferenz vom Mittwoch:

Live-Pressekonferenz: Schüsse in Germering – Polizei stoppt Geldautomaten-Knacker

Gepostet von Merkur.de am Mittwoch, 17. Oktober 2018

EU-Umvolkung: Anwohner wurden von Schüssen und Schreien geweckt

Der internationale Terrorismus tingeln mittlerweile auch über Dörfer und Großstadt-Vororte im Zeichen der EU-Umvolkung: Die Germeringerin Bettina Schönitz kann es immer noch nicht fassen, was sich direkt gegenüber ihrer Wohnung am „Kleinen Stachus“ abgespielt hat. Um 2.30 Uhr werden die Frau, ihre Tochter sowie die Enkel von Schüssen aus dem Schlaf gerissen. Vor ihrem Fenster sieht sie das Chaos: Ein schwarzer Audi hängt an einer Laterne, abgedrängt von einem dunklen Transporter. Vor der Sparda-Bank liegt die Stoßstange des Audis neben einem abgeknickten Verkehrsschild. Schönitz wusste nicht, was los war. „Das realisiert man in dem Moment nicht“, sagt sie. Erst später erfährt sie, dass dort Schwerkriminelle den Geldautomaten in die Luft jagen wollten. „Ich möchte gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn sie den Automaten wirklich gesprengt hätten.“ „Ich habe Schüsse und Schreie gehört“, sagt ein weiterer Anwohner. Aus dem Fenster sah er vermummte Einsatzkräfte und einen Schwerverletzten am Boden.

Die meisten Mainstream-Medien berichten selbstverständlich von „Tätern auf den Niederlanden“, wie zum Beispiel das linkspopulistische Internet-Portal „t-online“.

Die Süddeutsche Zeitung nennt diesmal sogar „Ross und Reiter“, entschuldigt sich aber sogleich in aller Form bei den 30 Prozent Grün*Innen-Wählern in München, ihren noch verbliebenen Stammlesern für die politische Indiskretion:

In der Regel berichtet die SZ nicht über ethnische, religiöse oder nationale Zugehörigkeiten mutmaßlicher Straftäter. Wir weichen nur bei begründetem öffentlichen Interesse von dieser im Pressekodex vereinbarten Linie ab. Das kann bei außergewöhnlichen Straftaten wie Terroranschlägen oder Kapitalverbrechen der Fall sein oder bei Straftaten, die aus einer größeren Gruppe heraus begangen werden.

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