Um Gottes Willen: Kardinal finanziert kriminelle Schlepper mit 50.000 Euro

Am 27. September bettelte der schwerkriminelle „Lifeline“-Kapitän Claus-Peter Reisch auf Twitter um Spenden, um mit seinem NGO-Schiff wieder auslaufen zu können. Nun konnte er einen ganz großen Gönner für sich gewinnen, den Münchner Kardinal Reinhard Marx. Wer noch Kirchensteuer zahlt, weiß nun, wohin sein Geld fließt.

Marx stellt für die sogenannte „Seenotrettung“ des deutschen NGO-Schiffs „Lifeline“ im Mittelmeer satte 50.000 Euro zur Verfügung. Er hatte damit auf einen Twitter-Aufruf von „Lifeline“-Kapitän Claus-Peter Reisch reagiert, der am 27. September schrieb:

Das Geld stamme der Sprecherin zufolge aus Mitteln, die Marx, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, zur Verfügung stehen. Zuletzt hatte die „Lifeline“ versucht, unter vatikanischer Flagge zu fahren. Dies lehnte der Vatikan aber ab.

Bei der Spende des Kardinals bleibt es jedoch nicht. Das Erzbistum München macht nun weiter mobil für „Lifeline“-Spenden und twittert:

Die „Lifeline“ ist eines von insgesamt vier NGO-Schiffen, die derzeit in Malta und Italien am Auslaufen gehindert werden. Die italienische Regierung bezeichnet diese NGOs völlig zutreffend als „kriminelle Schlepper-Organisationen“. Die libysche Küstenwache behauptet die NGOs behindern Rettungsaktionen. Die NGOs hingegen betonen immer wieder die dramatische Situation der Migranten und die schlecht ausgeführten Rettungsaktionen der libyschen Küstenwache.

Reisch steht seit Anfang Juli in Malta vor Gericht. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, das Rettungsschiff nicht ordnungsgemäß registriert zu haben. Inzwischen ist er gegen Kaution auf freiem Fuß und betreibt seine kriminellen Aktivitäten weiter. Der Prozess aber ist noch nicht abgeschlossen.

Der Kapitän stellte im Juli unter Beweis, wie viel kriminelle Energie in ihm steckt. Er sagte, die Organisation werde weiter Spenden für ein neues Schiff sammeln. „Wenn sie unser Schiff nicht freigeben, werden wir einfach ein anderes zum Laufen bringen, ganz klarer Fall.“

(ANO)

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