Kandel, Chemnitz, Köthen – Die Hetzjagd des Systems auf Andersdenkende verschärft sich

Kandel, Chemnitz, Köthen und so viele mehr – die Liste der täglichen Einzelfälle wird immer länger. Gleichzeitig nimmt die Unverfrorenheit des politisch-medialen Komplexes auf dem Weg der Umvolkung weiter zu. Dass ausgerechnet ein von Ausländern begangener Mord an einem Halb-Kubaner von der Antifa und linken Bands für den Kampf gegen Rechts instrumentalisiert wird, entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik.

Weniger komisch ist die Umkehrung aller Fakten im Fall Chemnitz. Zum wiederholten Mal haben illegal eingereiste, polizeibekannte und zur längst überfälligen Abschiebung anstehende Ausländer einen der „schon länger hier Lebenden“ angegriffen und getötet, von den beiden Schwerverletzten abgesehen, die ohnehin niemanden zu interessieren scheinen. Offensichtlicher lässt sich der fortwährende Rechtsbruch und das Staatsversagen der BRD in der Ausländerfrage nicht illustrieren.

Anstelle dieses, des eigentlichen Skandals, müssen ein paar harmlose Armbewegungen und das Einzelfall-Video von „Hasi“ dazu herhalten, von groß angelegten Hetzjagden auf Ausländer zu phantasieren. Die Masche ist nicht neu. Das System braucht in regelmäßigen Abständen ein Schreckgespenst von rechts, um vom eigenen Versagen abzulenken. Fakten spielen dabei keine Rolle. Als Gerhard Schröder zum „Aufstand der Anständigen“ aufrief, war ein Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge Stein des Anstoßes, die Täter in Wirklichkeit jugendliche Araber. Was das NSU-Phantom angeht, so verblasst nicht nur die Erinnerung daran allmählich, die Verstrickung des Verfassungsschutzes in die Morde ist zudem so offensichtlich, dass an die Existenz der Nazi-Terrorgruppe nur glaubt, wer daran glauben will. Oder ein Interesse daran hat.

Ungebremste illegale Einwanderung, der Kollaps der inneren Sicherheit, ein marodes Finanzsystem und die Schleifung der sozialen Sicherungssysteme – die Bilanz der herrschenden Klasse ist in jeder Hinsicht desaströs. Gleichzeitig rückt das Land, längst überfällig, ein Stück nach rechts. Es ist also höchste Zeit für ein neues Ablenkungsmanöver.

Man hat es gefunden in Form normaler Bürger, die lediglich von ihrem Versammlungsrecht Gebrauch machten. Einige wenige Rechtsverstöße, die zudem hauptsächlich in harmlosen Delikten bestanden, fallen nicht weiter ins Gewicht. Im Vergleich mit linken Demonstrationen, allen voran den G-20 Ausschreitungen oder den Gewalttaten im Hambacher Forst, handelte es sich in Chemnitz de facto um friedliche Sonntagsspaziergänge.

Fakten interessieren allerdings nicht, wenn es darum geht, die eigenen Pfründe zu verteidigen. Schon das #wirsindmehr Konzert war eine Farce sondergleichen. Mit der Band Feine Sahne Fischfilet standen vom Verfassungsschutz beobachte Linksextreme auf der Bühne, deren Texte deutlich zeigen, mit welch Geistes Kindern man es zu tun hat. Auch die Hip-Hop-Formation K.I.Z. (Kannibalen in Zivil) hat es textlich in puncto Gewalt und Frauenverachtung in sich. Dennoch fanden der Bundespräsident und zahlreiche Politiker bis hin zur CDU das Antifa-Gezeter gut und die Journaille überbot sich Gegenseitigkeit in ihren Kriegsberichten von den Teilnehmerzahlen – 65.000 gegen 10.000, wir sind mehr, wir haben mehr Soldaten im geistigen Bürgerkrieg.

Umso hysterischer reagierte der politisch-mediale Komplex, als besonnene Beamte wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz und der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz das so eifrig errichtete Gebäude von der unmittelbar bevorstehenden Machtergreifung brauner Bataillone zum Einsturz brachten. Die Hetzjagd-Geschichte kam so gelegen. Jetzt aber war nicht nur die neue Volksgemeinschaft gegen rechts der Lächerlichkeit preisgegeben, sondern auch noch die Bundesregierung der Verbreitung von fake-news überführt – ein Desaster, das prompt die AfD in ganz Mitteldeutschland zur stärksten Partei beförderte.

Die Schadenfreude fällt allerdings bescheiden aus, denn zur Selbstreflexion ist die herrschende Klasse weder fähig, noch willens. Im Gegenteil, jedes Eingeständnis eigener Fehler würde den politischen und moralischen Bankrott für alle offensichtlich machen – also vorwärts unverdrossen.

Chemnitz ist auch insoweit eine Zäsur, weil das System unbeirrt an der offensichtlichen Lüge festhält und dadurch den Kampf gegen das eigene Volk nicht nur weiterführt, sondern noch intensiviert. Nach Lübeck und Sebnitz deckte man alsbald den Mantel des Schweigens über das Geschehen, die Silvesternacht von Köln sollte zunächst vertuscht werden, wurde dann jedoch immerhin verschämt eingestanden, an der Lüge von Chemnitz aber hält man fest, koste es was es wolle.

Arbeitgeber drohen ihren Mitarbeitern mit Repressalien bis hin zur Kündigung, sollten diese weiterhin von ihren Grundrechten Gebrauch machen wollten – Linke und Gewerkschaften schweigen.

Polizei wird in ungeahntem Ausmaß gegen friedliche Demonstranten in Stellung gebracht – man würde sich Aufgebote wie in Chemnitz und Köthen an der deutschen Außengrenze und im Kampf gegen kriminelle Ausländer wie die Berliner Clans wünschen.

Gerichte urteilen im Schnellverfahren und mit voller Härte Demonstranten ab, die durch den „Hitlergruß“ zwar gegen das Gesetz verstoßen, aber niemandem geschadet haben – illegale Ausländer können mitunter jahrzehntelang nicht abgeschoben werden oder erhalten für schwere Straftaten verhältnismäßig milde Strafen.

Der Präsident des Bundesamts vom Verfassungsschutz, dessen Behörde als politischer Geheimdienst nicht nur einzigartig in der westlichen Welt, sondern auch einer der Hauptakteure „gegen rechts“ ist, muss seinen Posten räumen – er hat lediglich seinen Job gemacht und auf Fakten hingewiesen. Dass er als Teil des Systems nicht in Schimpf und Schande endet, sondern nach oben fällt, passt dabei durchaus ins Gesamtbild.

Das Geschehen von Chemnitz mag noch so irrsinnig erscheinen, es folgt einer bestimmten Logik. Multi-ethnische Staaten, und in so einen wird unser Land gerade verwandelt, sind immer autoritäre Staaten, weil sich anders die neu auftretenden inneren Konflikte nicht mehr beherrschen lassen. Ihr Merkmal ist der rücksichtslose Interessen- und Verteilungskampf der verschiedenen politischen und ethnischen Gruppen, die kein Gemeinwohl mehr kennen und sich den Staat für ihre Partikularinteressen zur Beute machen.

Wie also geht es weiter?

  1. Die Gewalt von Ausländern gegen Deutsche wird nicht abreißen, sondern zunehmen. Kandel, Chemnitz und Köthen, sowie die weiteren bekannt gewordenen Orte stehen exemplarisch für die nicht mehr endende Kette von Einzelfällen, die uns auch zukünftig begleiten wird, weil

  2. die BRD die fortgesetzte illegale Einwanderung weiter duldet und gleichzeitig die legale Einwanderung fördert, weil

  3. die Linke die Auflösung des deutschen Volkes in eine multi-ethnische Bevölkerung als ideologisches Ziel hat und sich dieses mit den Bestrebungen des Kapitals deckt, aus Profitgründen die Globalisierung zusätzlich zu Geld und Waren auch auf potentielle Arbeitskräfte auszudehnen und beide

  4. in Form des politisch-medialen Komplexes alle Bereiche von Staat, etablierter Politik, Gesellschaft und Medien unter ihre Kontrolle gebracht haben, diese mühsam errungenen Positionen nicht kampflos räumen und daher

  5. alles unternehmen werden, um jeden Widerstand der eingesessenen Völker gegen ihre Auflösung mit Zuckerbrot und Peitsche, d.h. Propaganda und Repression, zu unterdrücken.

In diesem Ringen gilt es für jeden Einzelnen, eine Entscheidung zu treffen – Stillhalten und die Abschaffung des Eigenen unterstützen oder rebellieren?

Wenn Chemnitz etwas gezeigt hat, dann vor allem eines: Das System weigert sich, das eigene Volk zu bewahren oder zumindest zu beschützen und erklärt es zunehmend zum Feindbild. Der Preis, der für das Festhalten am Eigenen, für Widerstand und das Nicht-mitmachen-wollen zu zahlen ist, wird höher werden. Der Preis für die Unterwerfung allerdings auch.

(ANO)

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