Merkel widerspricht Kretschmer: Hetzjagd? Merkel dreht Asylmord in „Hetzjagd auf Ausländer“ um! Danke CDU 23.8 %

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) widerspricht Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (ebenfalls CDU): Dieser behauptet, es habe keine Hetzjagd in Chemnitz gegeben. „Es gab Bilder, die sehr klar Hass und Verfolgung unschuldiger Menschen gezeigt haben“, zitiert die Nachrichtenagentur DPA die Kanzlerin.

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Kanzlerin Merkel hat erneut bekräftigt, es habe in Chemnitz deutliche Bilder gegeben, „die sehr klar Hass und damit auch die Verfolgung unschuldiger Menschen“ gezeigt hätten. Mit diesen Worten zitierte die Nachrichtenagentur „Deutsche Presse-Agentur“ (DPA) die CDU- und Regierungs-Chefin. „Man muss sich davon distanzieren“, sagte sie am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Berlin. Damit sei alles gesagt, fügte sie hinzu.

Die Politikerin reagierte damit direkt auf Äußerungen des AfD-Parteichefs Jörg Meuthen, der von Merkel wegen ihrer ursprünglichen Reaktion und zur Entlassung ihres Regierungssprechers Steffen Seibert eine Entschuldung gefordert hatte. Merkel und Seibert hatten beide von „Hetzjagden“ gesprochen.

Laut Kretschmer muss der Kampf gegen Rechtsextremismus aus der Mitte der Gesellschaft heraus geführt werden. „Wir müssen die Menschen zu Verbündeten machen.”

Nach der tödlichen Messerattacke auf einen 35-jährigen Deutschen mit kubanischen Wurzeln vor gut einer Woche versicherte der Regierungschef, dass das “furchtbare” und unentschuldbare Delikt mit aller Konsequenz und Härte aufgeklärt werde und die Täter bestraft würden.

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Nächste Eskalation zu Chemnitz: Merkel dreht Asylmord in „Hetzjagd auf Ausländer“ um

Ein Deutscher tot, zwei weitere schwer verletzt – aber die Bundeskanzlerin lässt über ihren Regierungssprecher ausrichten: „Solche Zusammenrottungen, Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens, anderer Herkunft, oder den Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin.“ Damit erreicht die Umkehrung der Ereignisse den nächsten vorläufigen Höhepunkt.

Die Wahrheit ist: Laut offizieller Mitteilung der Polizei wurde keinem Ausländer auch nur ein Härchen gekrümmt, als sich gestern rund tausend aufgebrachte Chemnitzer spontan in die Innenstadt begaben, um gegen das Massaker an den drei Deutschen zu protestieren.

Wenn es etwas zu verurteilen gegeben hätte, dann den Mord und den zweifachen versuchten Mord an den Stadtfest-Besuchern. Aber das war Merkel keine Silbe wert – lieber schlägt sie auf die empörten Demonstranten, meist Fußballfans, ein, die ein Zeichen setzen wollten. Die Menschen hatten bei ihrer Spontan-Demo gerufen: „Das ist unsere Stadt“ und „Wir sind das Volk

Stattdessen das: Es dürfe keine „Selbstjustiz“ geben, sagte der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter. Was in Chemnitz vorgefallen sei, habe „in unserem Rechtsstaat keinen Platz“.

Bereits gestern Abend hatte Angela Merkel im ARD-Sommerinterview betont, sie sei die „Kanzlerin der Migranten“ (Jouwatch berichtet hier).

Zur Chemnitzer Bluttat selbst sagte Seibert lediglich, diese sei „schrecklich“ und werde „mit allem Einsatz aufgeklärt“. Der Regierungssprecher: „So und nicht anders geht man in einem Rechtsstaat mit Straftaten um.“ Das gilt offenbar nicht bei ausländerfeindlichen Straftaten: Dann sind Menschenketten und sogar gewalttätige Demonstranten ein Zeichen von „Zivilcourage“. (WS)

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