Wegen Sachbeschädigung fast zehn Jahre einer Moschee: Mörder von Kandel bekommt mildernde Umstände zugesprochen nur acht Jahre

Dafür 10Jahre Haft
Mord 8Jahre Haft

Mörder von Kandel bekommt mildernde Umstände zugesprochen

Deutschland 2018: Für Mord an Mia acht Jahre, für Sachbeschädigung fast zehn Jahre

Von BEOBACHTER | In Deutschland bekommt man für Sachbeschädigung fast zehn Jahre Haft. Für das Abschlachten eines Mädchens in Kandel aber nur acht Jahre und sechs Monate. So urteilen deutsche Richter im Jahre drei nach Merkels Grenzöffnung für Invasoren.

Rund acht Monate nach dem Messermord an der 15-jährigen Mia in Kandel verurteilte das Landgericht Landau ihren afghanischen Ex-Freund Abdul D., von dem man nicht genau weiß, wie alt er wirklich ist, zu acht Jahren und sechs Monaten wegen Mordes und Körperverletzung nach Jugendstrafrecht.

Der Mord an Mia hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Das Mädchen war kurz nach Weihnachten 2017 vor einem Supermarkt in Kandel brutal abgestochen worden. Der Fall hinterließ von Beginn an bis heute den Eindruck, als wenn migrantischen Tätern grundsätzlich ein besonderer Rabatt-Status eingeräumt wird.

  • So kam heraus, dass Abdul D. erheblich älter als 15 Jahre war, wie von ihm angegeben. Ein exaktes Alter steht bis heute nicht fest. Ein Gutachten kam zum Ergebnis, dass er zum Tatzeitpunkt mindestens 17 Jahre und sechs Monate alt war, wahrscheinlich aber schon 20.
  • Das Landgericht entschied trotzdem zu seinen Gunsten, ihn nach Jugendstrafrecht anzuklagen und zu verurteilen.
  • Dies hatte zur Folge, dass der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand und selbst die Urteilsverkündung nicht öffentlich war. Einzelheiten der Tat blieben so im Verborgenen.

Insbesondere konnte die Öffentlichkeit nicht die Rolle des Kandeler Bürgermeisters Volker Poß (SPD) nachvollziehen, der mit anderen Gutmenschen für Treffen von jungen Kandeler Mädchen mit erwachsenen Flüchtlingen gesorgt hatte. Diese Anbahnungen wurden später als „Kuppler von Kandel“ bekannt.  In der Folgezeit gab es bis heute nicht abreißende Demonstrationen zur Erinnerung an Mia und andere von Migranten ermordete Mädchen. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz scheute sich nicht, diesen berechtigten Bürgerprotest zu diskreditieren.

Als Motiv für die Tat hatte die Staatsanwaltschaft Eifersucht und Rache angenommen und wie die Nebenkläger die Höchststrafe nach Jugendstrafrecht von zehn Jahren Haft gefordert. Die Verteidigung hatte auf sieben Jahre und sechs Monate wegen Totschlags plädiert. Das Gericht verfügte offenbar einen Kompromiss. Man kann davon ausgehen, dass hierfür mildernde Umstände wie Tatgeständnis und Reue einflossen. Die Urteilsbegründung wird erst am frühen Nachmittag per Gerichtssprecher bekannt gegeben.

Vermutlich kommt der Kandeler Mörder nach Verbüßung der Hälfte seiner Haftstrafe auf freien Fuß, womöglich schon vorher mit tageweisem Freigang. Wird er dann umgehend abgeschoben? Nach der heutigen Abschiebepraxis eher nicht, denn Afghanistan wäre ihm die Sicherheitslage nicht zuzumuten. Aber Mia ist tot und ihre Eltern müssen ein Leben lang mit dem Verlust leben.

Auf so viel Verständnis wie Abdul D. konnte der 31-jährige Deutsche Nino K. in Sachsen nicht setzen. Hier schlug die volle Härte des Gesetzes durch. Er hatte im September 2016 vor einer Dresdener Moschee und dem internationalen Congresszentrum Rohrbomben explodieren lassen. Unter dem Strich blieb eine Sachbeschädigung ohne Verletzte. Das Landgericht verurteilte ihn vor wenigen Tagen wegen versuchten Mordes, versuchter Brandstiftung und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion zu neun Jahren und acht Monaten Haft. Ihm wurde als Motiv Ausländerfeindlichkeit vorgeworfen.

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Er hatte die 15-jährige Mia in einer Drogerie abgeschlachtet: Jetzt das Urteil: Der „Flüchtling“ Abdul D. kommt für diese Tat mit nur acht Jahren und sechs Monaten Jugendstrafe davon. Wahrscheinlich wird er nach fünfeinhalb Jahren entlassen. Dann hat er zwei Drittel seiner Strafe abgesessen.

Der Mord von Kandel hatte für Aufsehen gesorgt. Am 27. Dezember 2017 hatte der Afghane das deutsche Mädchen mit zahlreichen Messerstichen getötet. Der Mörder war als sogenannter unbegleiteter minderjähriger Flüchtling eingereist und behauptete, erst 15 Jahre alt zu sein. Ein Gutachten ergab, dass er wahrscheinlich 20 Jahre alt ist. Das Gericht urteilte heute dennoch nach Jugendstrafrecht. Und so kommt der Mörder mit einer milden Strafe davon. Die Richter sprachen den Angeklagten zwar des Mordes und der Körperverletzung schuldig.

Aber sie schöpfte nicht einmal die nach Jugendstrafrecht mögliche Höchststrafe von zehn Jahren aus, wie es Staatsanwaltschaft und Nebenkläger forderten. Bei der Feststellung einer „besonderen Schwere der Schuld“ wären als Höchstmaß nach Jugendstrafrecht auch 15 Jahre möglich gewesen. Die Verteidigung wollte nur sieben Jahre und sechs Monate Haft wegen Totschlags und hat ihr Ziel damit fast erreicht.

Die Öffentlichkeit war von der Urteilsverkündung wie auch von allen Verhandlungstagen zuvor ausgeschlossen gewesen – mir Rücksicht auf das angeblich jugendliche Alter des damals noch Tatverdächtigen.

Was mag heute in den Eltern von Mia vorgehen? Der Mann, der unter falschen Personalangaben nach Deutschland einreiste und gar nicht hätte hier sein dürfen, nahm ihnen ihr Kind. In fünfeinhalb Jahren könnten sie dem Mörder ihrer Tochter dann wieder auf der Straße von Kandel begegnen.

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