„Salafisten-Puppen“ aus Köln Bild: twitter.com Ermittlungen laufen Aufregung um „Salafisten-Puppen“ aus Köln

In Köln herrscht derzeit Aufregung um „Salafisten-Puppen“, die in der deutschen Stadt hergestellt und über das Internet vertrieben werden. Die kleinen, handgemachten Puppen mit schwarzen Haaren oder Schleier sehen auf den ersten Blick harmlos aus, doch der Verfassungsschutz ist deshalb alarmiert: Es wird vermutet, dass die Puppen den Zweck haben, Kinder zu indoktrinieren. Die Ermittlungen laufen.

Angaben des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zufolge leben im Bundesland Nordrhein-Westfalen etwa 100 salafistische Familien, die ihre Kinder im Sinne ihrer Ideologie erziehen. Deutschlandweit werden fast 11.000 Anhänger vermutet. Der Salafismus ist eine ultrakonservative Strömung innerhalb des Islam. Weltliche und westliche Gesetze und Werte werden als unislamisch abgelehnt, Rechtsgrundlage ist die Scharia. Aus diesem Grund geraten Salafisten immer wieder ins Visier des Verfassungsschutzes.

„Der Salafismus wird gewaltbereiter und jünger“
Burkhard Freier, der Leiter des Verfassungsschutzes, erklärte am Donnerstag: „Der Salafismus wird gewaltbereiter und jünger.“ Diese Puppen – sie werden von den Kölner Herstellern im Internet unter dem Namen „Jundullah“ (Soldaten Gottes) beworben und vertrieben – erinnern in ihrer Optik an IS-Mitglieder. Durch diese „Spielzeuge“ soll die IS-Ideologie schon an Kinder vermittelt werden.

Hersteller hatte „Bilder aus Syrien vor Augen“
Auch ein Islamwissenschaftler gibt gegenüber dem WDR zu bedenken: „Man kann erkennen, dass die Person, die diese Puppen angefertigt hat, die Bilder aus Syrien vor Augen hatte. Es soll ein eigenes Weltbild erschaffen werden. Für Kinder wird die Welt geteilt in jene, die auf dem richtigen Weg sind, und in alle anderen, die auf dem falschen Weg sind. Auf diese Weise entsteht schon im Kindesalter eine komplette Abschottung.“

(KRONE.at)

WDR: In Köln werden salafistische Kinderpuppen produziert – die „Soldaten Gottes“

Epoch Times23. August 2018 Aktualisiert: 23. August 2018 16:25
In Köln werden offenbar salafistische Puppen zur Indoktrination von Kindern hergestellt. Die Puppen heißen “Jundullah” (Soldaten Gottes).

In Köln werden nach Recherchen des WDR salafistische Puppen zur Indoktrination von Kindern hergestellt.

Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums bestätigte dies am Donnerstag: „Der Verfassungsschutz weiß davon und beobachtet dies auch.“ Rechtlich gebe es gegen den Vertrieb der Puppen keine Handhabe.

Die gesichtslosen Puppen werden nach WDR-Informationen über soziale Netzwerke zum Teil unter dem Namen „Jundullah“ (Soldaten Gottes) vertrieben. Die Frauenpuppen seien vollverschleiert.

Die Herstellerin schreibe auf Facebook, Ziel sei es, „dass unsere kleinen Löwen und Löwinnen bereits beim Spielen die natürliche Schamhaftigkeit kennenlernen“.

Der Verfassungsschutz hatte bereits vor radikalisierten Müttern gewarnt, die mit ihren Kindern aus Islamisten-Kampfgebieten zurückgekehrt sind. Sie seien eine wachsende Gefahr. (dpa)

Ein erfolg der Grünen und Linken im Nahmen des Volkes