Arbeiten wird für Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst immer gefährlicher : Durch Asylenten und mit unterstützung der Linken!! Wegen Personalmangel: Berliner Polizeipräsidentin will pensionierte Polizisten reaktivieren

Berlins Polizei leidet unter Nachwuchssorgen. Die Polizeipräsidentin hat nun eine Idee, wie diesem Problem beizukommen ist: Pensionäre sollen zurück in den Dienst. Zuvor hatte sie bereits vorgeschlagen, im EU-Ausland nach Nachwuchs zu suchen. Ob das ausreicht?

Die Berliner Polizei sucht händeringend nach Nachwuchs. Barbara Slowik, seit April Polizeipräsidentin der Stadt, hat nun angekündigt, zur Linderung der Personalnot bereits pensionierte Polizisten zu reaktivieren. In einem Interview mit der Berliner Morgenpost sagte Slowik:

Zum anderen möchte ich bereits pensionierten Kolleginnen und Kollegen ermöglichen, sich auch wieder einzubringen, zum Beispiel als Kontaktbereichsbeamtinnen und -beamte in den Kiezen. Grundlage dafür könnten etwa Werkverträge sein. Das alles muss aber erst näher betrachtet werden, ebenso wie die Auswirkungen der Hinzuverdienstgrenze, die es für Pensionäre gibt.

Slowik regte darüber hinaus einen späteren Pensionseintritt für Polizisten an. Auch bei der Nachwuchsgewinnung schlägt die Polizeipräsidentin neue Wege vor. So fordert sie günstige Wohnmöglichkeiten für Polizeischüler auf dem Campus in Ruhleben und eine Kostenübernahme für den Führerschein. Auch die Schaffung eines eigenen Oberstufenzentrums für die Polizei hält Slowik für einen möglichen Ansatz:

Zudem gefällt mir die Idee eines Oberstufenzentrums Öffentliche Sicherheit, an dem Schülerinnen und Schüler nach der zehnten Klasse gezielt auf eine Laufbahn bei der Polizei Berlin vorbereitet werden können, zum Beispiel durch Schwerpunkte wie Deutsch und politische Bildung. Wenn es so etwas fürs Bankenwesen gibt – warum sollten wir das nicht auch für die Polizei anbieten?

Potenzieller Nachwuchs zu dick, kriminell und ungebildet?

Vor zwei Wochen hatte Slowik mit dem Vorschlag für Aufmerksamkeit gesorgt, Nachwuchs für die Berliner Polizei im EU-Ausland zu rekrutieren. Auch ihre neuen Vorschläge stoßen auf ein geteiltes Echo.
Zustimmung für ihren Plan der Reaktivierung von pensionierten Polizisten erhält sie von SPD und Grünen. Die Linke sieht darin bestenfalls eine Übergangslösung. Die Opposition sieht die Pläne der Polizeipräsidentin überwiegend kritisch. Besonders die Idee eines eigenen Oberstufenzentrums stößt auf Ablehnung.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Burkhard Dregger machte gegenüber der Berliner Morgenpost die Bildungspolitik der SPD für das Fehlen von geeigneten Bewerbern verantwortlich. Viele Schulabgänger könnten schlecht lesen und rechnen und seien damit für den Polizeidienst ungeeignet. “Ob dem mit einem Oberstufenzentrum Öffentliche Sicherheit beizukommen ist, wage ich zu bezweifeln”, so Dregger.
Slowik macht Medien für Sicherheitsbedenken verantwortlich

Polizeipräsidentin Slowik sieht die Berliner Polizei grundsätzlich auf einem guten Weg. Die Ausbildungszahlen seien verdoppelt worden, die Ausrüstung werde erneuert, die Bezahlung sei verbessert worden. In zehn Jahren wolle man über 19.000 Beamte verfügen statt wie heute über 17.000. Berlin sei sicherer geworden, so Slowik:

In Berlin war die Chance, Opfer einer Straftat zu werden, in den letzten 20 Jahren nie so gering wie heute. Das belegen unsere Statistiken. Die Taschendiebstähle gingen in diesem Jahr um 40 Prozent zurück, die Wohnungseinbrüche um 25 Prozent, seit zehn Jahren gibt es nicht mehr so wenige Raubüberfälle wie jetzt.

Schlechter stehe es um die gefühlte Sicherheit. Die teilweise sehr drastische Berichterstattung der Medien führe dazu, dass die Menschen Angst hätten.

Die innere Sicherheit ist in Berlin ein Dauerthema. Immer wieder werden Vorwürfe laut, dass die Berliner Polizei zu wenig gegen Drogenkriminalität wie im Görlitzer Park unternehme und machtlos gegen die arabischen Familienclans sei. Im vergangen Jahr wurden Probleme an der Berliner Polizeiakademie öffentlich. Demnach sei das Niveau der Ausbildung gesenkt worden, um Polizeischülern mit Migrationshintergrund den Abschluss zu ermöglichen. Im Juli dieses Jahres wurde bekannt, dass zwei Drittel der Diktate der Polizeischüler mit der Note 6 bewertet wurden.

Die Probleme der Berliner Polizei fügen sich in das Gesamtbild eines seit den neunziger Jahren kaputtgesparten öffentlichen Sektors. Ob Schulen, Nahverkehr oder Wohnungsbau – in allen Bereichen gibt es in Berlin Probleme, die durch den offenbar von niemandem vorhergesehenen Bevölkerungszuwachs von fast zehn Prozent in den vergangenen zehn Jahren noch einmal dramatisch verschärft werden.

(RT)