Petra Paulsen: „Ein klares NEIN zum Bürgerkrieg!!!“ Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Ich bin Lehrerin für Biologie und Chemie, privat geht es mir jedoch um politische Aufklärung, weswegen ich hoffe, dass meine offenen Briefe von vielen Bürgern gelesen und geteilt werden. Und es geht mir um eine friedliche Zukunft für alle Menschen, vor allem aber für die Kinder in Deutschland, Europa und der ganzen Welt!

Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,

Lehrer haben aus der Sicht von Schülern oft die unangenehme Eigenschaft, Fragen zu stellen und bei Konflikten den wahren Verursacher ausfindig machen zu wollen. Mancher Pädagoge kann diese Eigenschaft auch in seiner Freizeit nicht ablegen, weswegen ich Ihnen privat als Bürgerin und dreifache Mutter bereits am 23. Mai 2017 einen offenen Brief geschrieben habe.

Als Lehrerin der Fächer Biologie und Chemie gehört u.a. sexuelle Aufklärung zu meinen Themen. Privat geht es mir jedoch um politische Aufklärung, weswegen ich hoffe, dass meine offenen Briefe von vielen Bürgern gelesen und geteilt werden. Dank Smartphones, WhatsApp & Co. lässt sich aus diesen auch völlig unkompliziert eine Sprachnachricht machen. Schließlich haben immer weniger Menschen Zeit zum Lesen längerer Texte.

In der Kürze liegt bekanntlich die Würze, doch manchmal muss man etwas länger ausholen, um Zusammenhänge verständlich darzustellen.

Auf meinen zweiten offenen Brief an Sie anlässlich der Äußerungen von Yascha Mounk in den Tagesthemen im Februar 2018 zu dem in Deutschland gerade laufendem einzigartigen historischen Experiment, „eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multikulturelle“ nebst „vielen Verwerfungen“ zu verwandeln, habe ich bislang keinerlei Reaktion aus Berlin erhalten. Warum nicht?

Habe ich letztes Jahr nur Post von der CDU-Bundesgeschäftsstelle mit lauter Beschwichtigungen aufgrund der vor der Tür stehenden Bundestagswahl bekommen. Wollte man mir damit ein wenig Bürgernähe und Problembewusstsein vorgaukeln? Unterm Strich war die CDU-Post aus Berlin eine einzige Beleidigung meiner Intelligenz!

Habe ich auf meinen zweiten Brief keine Antwort erhalten, da dieses teuflische Spiel, wie ich es genannt habe, hier stattfinden soll und tatsächlich über Jahrzehnte geplant wurde? In Deutschland werden täglich durch Ihre verantwortungslose Politik der offenen Grenzen unschuldige Menschen gleich welcher Herkunft, gleich welchen Glaubens Opfer von Verbalattacken, Messerstechereien, Schlägereien, Vergewaltigungen, Schießereien auf offener Straße am helllichten Tag und schlimmstenfalls Mord im Sinne von Mounks Verwerfungen.

Interessiert Sie das alles nicht, Frau Bundeskanzlerin? Mafiöse Kartelle, Clanstrukturen und islamistische Gotteskrieger konnten sich während Ihrer gesamten Regierungszeit ungehindert ausbreiten und sich dank Ihrer Open-borders-Politik bis heute in ganz Europa festsetzen. Berlin selbst scheint immer mehr ein Hexenkessel zu werden. Man könnte glatt zu dem Schluss kommen, dass dahinter ein System steckt.

Menschen, die gegen die offenen Grenzen, gegen die Einreise ohne Papiere friedlich demonstrieren und Trauermärsche für die Mordopfer veranstalten, werden nicht selten von Gegendemonstranten angegriffen.Andersdenkende halten lieber den Mund aus Angst vor Repressalien und Verlust ihres Arbeitsplatzes.

Politiker, die Kritik an Ihrer Politik äußern, werden bedroht und auch medial scharf angegangen. Autoren wird die Veröffentlichung von kritischen Büchern erschwert und dank des NetzDGs von Heiko Maas wird die Meinungsfreiheit zunehmend eingeschränkt, wie man aus den Freien Medien immer wieder hören kann. Erinnert das alles nicht sehr an totalitäre Regime, mit denen Deutschland ja schon so seine Erfahrungen gemacht hat?

Sie allerdings scheinen in der ehemaligen DDR ja eher privilegiert aufgewachsen zu sein, durften Sie doch in Leipzig und im Ausland studieren, von Ihrer Rolle als FDJ-Funktionärin ganz zu schweigen.

Selbst an der innerdeutschen Grenze gab es „nur“ 327 Tote zuzüglich 139 toter Flüchtlinge an der Berliner Mauer, während allein schon in diesem Jahr 1.500 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer gestorben sind.  Nicht nur die Sonne lacht gerade über Deutschland, während man in Ländern wie China, Myanmar und Malaysia nur noch den Kopf über uns schüttelt. Wäre ich Sie, Frau Merkel, könnte ich morgens aufgrund meines schlechten Gewissens nicht mehr in den Spiegel sehen!

Sie haben als Christin – Sie sind als Pfarrerstochter doch gläubige Christin, oder? – mittlerweile zum vierten Mal den Amtseid unter dem Zusatz „So wahr mir Gott helfe“ geschworen und eine neuerliche Amtszeit als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland angetreten.

Dass dem Amtseid keinerlei „eigenständige rechtliche Bedeutung“ zukommt und dieser somit wohl eher eine Farce darstellt, wirft doch so manche Frage auf. Wenn Sie nicht dem deutschen Volk dienen müssen, das nach Ihrer Definition „jeder ist, der in diesem Land lebt“, also dann ja auch jeder, der sich illegal hier aufhält, wessen Interessen bedienen Sie dann?

Zu gerne weisen Politiker wie beispielsweise Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seinem Buch Europa ist die Lösung: Churchills Vermächtnis auf den früheren englischen Premierminister als einen der Gründungsväter des EU-Projektes und dessen Rede von 1946 in Zürich hin. Aus dieser Rede ergibt sich bereits die Sonderrolle der Briten in Europa und mit dem Brexit haben diese die Notbremse gezogen, denn das ehemalige Britisch Empire ist nicht gewillt, Ihre Migrationsspolitik mitzutragen und seine Souveränität aufzugeben.

Kennen Sie als Trägerin des Europa-Preises der Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi, der auch Helmut Kohl und Jean-Claude Juncker verliehen wurde, denn auch die von Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi für Churchill geschriebene Rede, die dieser im Mai 1947 in London hielt? Diese gibt einen „wunderbaren“ Einblick auf die weitreichenden Ziele einer angloamerikanischen Politikelite:

„Wir geben uns natürlich nicht der Täuschung hin, dass die Vereinigten Staaten von Europa die letzte und vollständige Lösung aller Probleme der internationalen Beziehungen darstelle. Die Schaffung einer autoritativen, allmächtigen Weltordnung ist das Endziel, das wir anzustreben haben. Wenn nicht eine wirksame Welt-Superregierung errichtet und rasch handlungsfähig werden kann, bleiben die Aussichten auf Frieden und menschlichen Fortschritt düster und zweifelhaft. Doch wollen wir uns in Bezug auf das Hauptziel keiner Illusion hingeben: Ohne ein Vereinigtes Europa keine sichere Aussicht auf eine Weltregierung. Die Vereinigung Europas ist der unverzichtbare erste Schritt zur Verwirklichung dieses Zieles.“

Neben dem Paneuropäer Coudenhove-Kalergi wird EU-Mitbegründer Jean Monnet mit folgenden Worten zitiert: „Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne dass die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muss schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand. Letztendlich führt es aber zu einer unauflösbaren Föderation.“

Helmut Kohl wurde 2007 mit der goldenen Medaille der Stiftung Jean Monnet für Europa ausgezeichnet. Wussten Sie, Frau Bundeskanzlerin, dass auf der Karlspreis-Medaille von Jean Monnet und Konrad Adenauer der Satz „Dem Schöpfer der ersten souveränen übernationalen europäischen Institution“ eingraviert war?Klingt das nicht ein wenig gottgleich und nach einer gehörigen Portion Selbstüberhöhung? Ich wüsste ja zu gerne, was man Ihnen, Martin Schulz, Papst Franziskus, Jean-Claude Juncker und Emmanuel Macron auf den Karlspreis geschrieben hat.

Coudenhove-Kalergi schrieb jedenfalls bereits 1925 (!!!) in seinem Buch Praktischer Idealismus, in dem er sich u.a. auch mit dem Heiden-, Juden- und Christentum befasst, Folgendes:

Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. (…) Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.

Übersetzt heißt das, dass Wahlen praktisch nichts bewirken und alles nur eine große Show ist. Frau Merkel, das ist ja unglaublich! Sie, die vermeintlich mächtigste Frau der Welt, sollen nur eine Marionette der Geldherrschaft sein! Wer steckt dahinter, etwa der militärisch-industrielle Komplex, der Probleme schafft, die es ohne ihn nicht geben würde? Werden deswegen über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die Mainstreammedien z.B. aus dem Hause Ihrer Freundin Friede Springer und Stiftungen, die gerne Umfragen in Auftrag geben, wie die Bertelsmann-Stiftung Ihrer Freundin Liz Mohn, Einheitsmeinungen wie z.B. 2015 bezüglich der Willkommenskultur – allein diese Wortschöpfung ist sehr beachtenswert – verbreitet?

Zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung kann es durchaus gewaltige Unterschiede geben. Und jetzt passen Sie mal bitte gut auf, Frau Bundeskanzlerin: Coudenhove-Kalergis Ansicht nach sei der Mensch der fernen Zukunft ein Mischling und die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. Aber das wissen Sie ja bestimmt schon alles schon.

Ein Schelm, wer dabei Böses denkt, möchte man meinen. Dabei hatte seine Nichte Barbara Coudenhove-Kalergi am 7. Januar 2015, also noch bevor die „Flüchtlingskrise“ so richtig an Fahrt aufnahm, im österreichischen Standard einen Artikel mit dem Titel Völkerwanderung – Europa bekommt ein neues Gesicht, ob es den Alteingesessenen passt oder nicht geschrieben. Wurden deshalb die finanziellen Kürzungen beim Welternährungsprogramm für Flüchtlinge vorgenommen?  Werden aus diesem Grund die Grenzen bis heute nicht zum Schutze von uns Bürgern geschlossen, Frau Doktor Merkel?

Schließlich sind mit Migranten jeglicher Art lukrative Geschäfte zu machen und Grenzkontrollen würden die deutsche Wirtschaft mindestens 77 Milliarden Euro in zehn Jahren kosten.Jaja, es geht immer nur ums Geld. In der Nähe zur Heimat hätte man mit jedem Euro viel mehr Menschen helfen können, doch das war ja gar nicht gewollt, weswegen viele Menschen gezwungenermaßen die Flüchtlingscamps in Richtung Europa verlassen haben.

Wo blieb da die so hoch gepriesene Humanität, wo Ihr freundliches Gesicht? Mein Tipp: Opfern Sie mal ein wenig Ihrer freien Zeit und sehen Sie sich das Filmdrama „Der Marsch“ (Original „The March“, BBC-Fernsehdrama von 1990) auf YouTube an, welcher einer Self-fulfilling Prophecy gleichkommt.

Schon 1999 sagte Wenn-es-ernst-wird-muss-man-lügen-Juncker, der ein echter Bruder im Geiste von Monnet zu sein scheint, über die Trickkiste der EU:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.

Erschienen ist diese Äußerung in einem Spiegel-Artikel mit dem Titel Die Brüsseler Republik – Im 21. Jahrhundert wächst der europäische Bundesstaat heran. Er wird ein Multikulti-Staatsvolk von wenigstens 440 Millionen Menschen umfassen. Auch Herr Juncker scheint ein echter Prophet zu sein, während so mancher nicht einmal weiß, was er seinen Kindern am nächsten Tag zu essen machen soll.

Martin Schulz, Ihr vermeintlicher politischer Gegner, hätte ja gerne bis 2025 die Vereinigten Staaten von Europa mit eigener EU-Verfassung, d.h. dieses Thema ist nach 70 Jahren aktueller denn je, wenngleich Sie auf dieses Thema zurückhaltend reagiert, aber nicht klar Stellung bezogen haben. Dies sind die üblichen politischen Spielchen, die wir auch von Ihnen und Herrn Seehofer kennen. Nicht einmal jeder dritte Deutsche ist für die Vereinigten Staaten von Europa (VSE) oder besser gesagt, für die EUdSSR, doch das scheint die Politiker in Berlin und Brüssel nicht zu interessieren. Die Zeche darf aber wie üblich der deutsche Steuerzahler begleichen.

Apropos Brüssel: Wie geht es eigentlich dem Rücken von Herrn Juncker? Man konnte gar nicht mit ansehen, wie er auf dem NATO-Gipfel in der belgischen Hauptstadt durch die Gegend torkelte und wankte. Nur gut, dass man sich in der NATO aus Sicht der Politiker gegenseitig hilft und (unter)stützt, persönlich wie militärisch. So konnte er wenigstens trotz Schmerzen die Schönen, Reichen und Mächtigen auf diesem Treffen abbusseln.

Das bereits 1997 von Zbigniew Brzeziński, dem 2017 verstorbenen Globalisten, Politik-wissenschaftler und -berater etlicher amerikanischer Präsidenten von Carter bis Obama verfasste Buch Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft haben Sie bestimmt gelesen. Auf dem Klappentext meiner Ausgabe, die 2015 im ach so bösen Kopp-Verlag erschienen ist, wird Helmut Schmidt mit den Worten „Ein Buch, das man lesen und ernst nehmen sollte“ zitiert, was man hinsichtlich der NATO-Osterweiterung und neuer US-Russlandsanktionen nur unterschreiben kann. Falls Sie es nicht wussten: Die Begriffskonstruktion „Tittytainment“ wird Brzeziński zugeschrieben. Inhaltlich lässt sich diese auf die einfache Formel „Brot und Spiele für das Volk“ zwecks Ruhigstellung in Form medialer Berieselung reduzieren.

Thomas P.M. Barnett ist ein ehemaliger Harvard-Student und -Doktorand, US-Militärstratege und früherer Mitarbeiter im Amt zur Transformation der Streitkräfte nach 9/11 von US-Verteidigungsminister Donald Rumpsfeld.Schon 2004 bzw. 2005 schrieb er die Bücher Der Weg in die Weltdiktatur und Drehbuch für den 3. Weltkrieg: Die zukünftige neue Weltordnung. Beide gibt es erst seit 2016 in deutscher Sprache, doch bereits 2003 berichtete ZEIT online über Barnett. Er selbst war mit der Wahl der deutschen Buchtitel einverstanden! Dabei liest man über die neue Weltordnung (NWO) doch immer, diese sei eine reine Verschwörungstheorie. In seinem „Drehbuch“ schreibt er:

(…) Und ebenso wenig möchte ich die enormen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen herunterspielen, denen Europa sich bei der Integration von Flüchtlingen und Einwanderern aus Asien und Afrika entgegensieht. Ich sage Ihnen bloß, dass es das wert ist – und zwar alles.

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